Sonntags-Shopping: Hier freut sich Mister Elbepark

Hofft auf einen positiven Entscheid für verkaufsoffene Sonntage: ELBEPARK-Manager Gordon Knabe (40)
Hofft auf einen positiven Entscheid für verkaufsoffene Sonntage: ELBEPARK-Manager Gordon Knabe (40)

Von Anneke Müller

Dresden - Jetzt sollen die Dresdner entscheiden! Über 22.000 Unterschriften sammelte der Verein „Bürgerstimme Dresden e.V.“ für die Rückkehr von vier verkaufsoffenen Sonntagen im Jahr.

Am Donnerstag um 17 Uhr übergibt er die Unterschriftenlisten im Rathaus. Sie sind die Voraussetzung für einen Bürgerentscheid.

Seit Anfang Februar sammelte der Verein eifrig Stimmen für die verkaufsoffenen Sonntage in Einkaufszentren, auf Märkten, bei einem „Drive-in“ auf einer Tankstelle und sogar vor dem Fußballstadion.

„Seit Anfang Februar hatten wir täglich sechs Promoter im Elbepark, die Dresdner angesprochen haben“, so Centermanager Gordon Knabe (40).

„Es hat sich gelohnt. Ich hoffe, dass endlich die entscheiden dürfen, die es betrifft - die Dresdner.“

Der Unternehmer und Landtagsabgeordnete Benjamin Karabinski (33, FDP) setzt sich fleißig für Stimmen zum Sonntag-Shopping ein.
Der Unternehmer und Landtagsabgeordnete Benjamin Karabinski (33, FDP) setzt sich fleißig für Stimmen zum Sonntag-Shopping ein.

Auch bei der Bürgerstimme ist die Stimmung gelöst: „Wir sind guter Dinge, dass auch nach der Prüfung der Unterschriften durch die Stadtverwaltung genug gültige übrig bleiben werden“, so Benjamin Karabinski (33) vom Verein.

21.700 Stimmen sind exakt für ein erfolgreiches Bürgerbegehren notwendig. Ziel ist es, zur Oberbürgermeisterwahl am 7. Juni den Bürgerentscheid gleich mit durchzuführen. Darüber wird der Stadtrat am 16. April entscheiden.

Damit nicht etwa die aufwändige Prüfung der Unterschriften den „Sonntagskindern„ die Ladentür vor der Nase zuschlägt, hat der Verein die ersten 15.000 Stimmen bereits letzte Woche mit der Bitte um schnelle Bearbeitung abgegeben.

Zurücklehnen wird sich der Verein noch nicht. Für die Sanierung der Königsbrücker Straße, ein weiteres Bürgerbegehren, fehlen noch Stimmen, die in den nächsten Wochen weiter gesammelt werden.

Fotos: Thomas Türpe, Petra Hornig, picture alliance / dpa - Marc Tirl


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