Hass-Kommentare verletzten Sophia Thomalla nicht: "Ich will das!"

Der Mittelfinger wird öfter als gedacht zum Foto-Accessoire: Einer von vielen Aufregern.
Der Mittelfinger wird öfter als gedacht zum Foto-Accessoire: Einer von vielen Aufregern.

Berlin - Sophia Thomalla (28) hat immer einen flotten Spruch auf Lager oder gewagte Outfits nicht nur an der Stange. Provokation ist ihr zweiter Vorname, doch damit bringt sie nicht nur Fans auf den Plan. Immer häufiger muss sie sich diverse Anfeindungen geben. Ein Allheilmittel gibt dagegen nicht, doch die Moderatorin hat einen Weg gefunden, gegen lästige Hater vorzugehen.

Wer polarisiert und provoziert gerät ins Schussfeld von Leuten, die darin eine Aufforderung zum Kommentieren sehen. Schön sind dabei nur die wenigsten, vielmehr sind sie beleidigend und erniedrigend.

Auch die Berlinerin befindet sich immer wieder im Fokus von Hass-Kommentaren. Entweder wird sie wegen ihrer Freizügigkeit angegangen oder durch fragwürdige Aktionen. Generell ist sie alt genug und weiß, dass auf eine Aktion eine Reaktion erfolgt - doch die Reaktionen fallen derzeit stärker denn je aus.

Zeit um dem ganzen Treiben in den Kommentarfeldern auf Facebook, Instagram & Co Einhalt zu bieten. "Ich blockieren übrigens alle kleinen Pisser, die kein Profilbild haben und auf meinem Account ihren Dünnschiss hinterlassen, einfach nur deshalb, weil es mir unfassbaren Spaß macht", schrieb die 28-Jährige auf Twitter (TAG24 berichtete).

Doch nicht genug: "Ich blockiere übrigens auch alle Rechtschreibnazis, die im Netz den Oberlehrer spielen, nur weil einem ein Flüchtichkeitsfehler unterlaufen ist, einfach nur deshalb, weil es noch mehr Spaß macht."

Sophia Thomalla erklärt Schritt gegen Hater

Sophia Thomalla bei der "Ein Herz für Kinder"-Spendengala in Berlin: Sie kann auch ganz lieb sein.
Sophia Thomalla bei der "Ein Herz für Kinder"-Spendengala in Berlin: Sie kann auch ganz lieb sein.  © Jörg Carstensen/dpa

Auf der Berlinale erklärte sie gegenüber BUNTE ihren Schritt.

"Man kann dagegen sowieso nichts machen. Kommt man damit weiter, wenn man sie beleidigt? Sie zu blocken ist ja das äußerste. Danach kommt ja nichts mehr", so Sophia.

Doch ein generelles Verbot zum Haten spricht sie nicht aus: "Sie können das gerne auch weiterhin machen, aber nicht auf meiner Seite. Ich biete ihnen nicht mehr die Plattform, auf meiner Seite ihren Dünnschiss zu hinterlassen."

Doch bei all der Coolness. Fühlt sich die 28-Jährige nicht dennoch von einigen Kommentaren verletzt? "Quatsch, Null! Einige lass ich auch stehen, weil ich das super finde und ich will das ja."

Doch wird es der Schauspielerin zu bunt, nimmt sie sich sehr viel Zeit für ihre Hater und macht kurzen Prozess: "Dann setz ich mich auch hin und blockiere einen nach dem anderen - weil es Spaß macht."

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0