Nach Fan-Vorwürfen: "Game Of Thrones"-Star Sophie Turner verteidigt kontroverse Szene

London - Die Serie ist vorbei, doch der Stress geht weiter. Sansa-Darstellerin Sophie Turner, die erst kürzlich verriet, dass sie sich in psychologische Behandlung begeben musste (TAG24 berichtete), verteidigte nun eine kontroverse Szene aus Folge 4 gegen die Kritiker.

Sophie Turner ließ die Kritik der Fans nicht auf sich sitzen.
Sophie Turner ließ die Kritik der Fans nicht auf sich sitzen.  © DPA

Scheinbar endlos sind die Diskussionen rund um die achte und letzte Staffel des Serien-Epos "Game Of Thrones".

Nach einem polarisierenden PR-Stunt rund um einen Starbucks-Kaffeebecher und einer großspurigen Online-Petition einiger Fans, die eine komplett neue achte Staffel fordern, geht der Streit um Story und Charaktere weiter.

Obwohl die Ausstrahlung der vierten Folge nun schon wieder etwas länger her ist, wird um diese eine Szene noch immer kontrovers gestritten. Konkret geht es um das Aufeinandertreffen von Sansa (Sophie Turner) und Sandor "The Hound" Clegane (Rory McCann).

Sansa behauptet hier offenbar, dass sie erst durch die ihr angetane sexuelle Gewalt zu einer starken und versierten Anführerin werden konnte. Im Internet häuften sich daraufhin die negativen Reaktionen.

Besondere Aufmerksamkeit erfuhr der Tweet von Theaterschauspielerin Jessica Chastain: "Vergewaltigung ist kein Werkzeug, um einen Charakter stärker zu machen. Eine Frau muss nicht erst Opfer sein, um zu einem Schmetterling zu werden. Der kleine Vogel war schon immer ein Phönix. Ihre vorherrschende Stärke ist einzig und allein ihr zu verdanken."

Sophie Turner verteidigte die kritische Szene nun gegenüber der New York Times: "Sansa ist von Anfang an widerstandsfähig gewesen und trotz all der schrecklichen Dinge, die ihr passiert sind, widerstandsfähig geblieben."

Gegenüber The Wrap ging sie weiter ins Detail: "Es ist wunderbar zu sehen, dass eine Figur, die eine Vergewaltigung überlebt hat, daran wächst und sich in eine Politikerin verwandelt. Aber nein, die Vergewaltigung selbst ist absolut kein Werkzeug, um die Figur stärker scheinen zu lassen. Der Missbrauch hat sie widerstandsfähig werden lassen, aber auf keinen Fall zu der wundervollen Figur gemacht, die wir heute sehen. Es hat sie komplett zerstört und das haben wir auch auf dem Bildschirm gesehen."

Nachvollziehbare Erklärung oder billige Ausrede? Noch ist unklar, ob Sophie Turner die Serien-Fans damit zufriedenstellen kann oder nicht. Die britische Schauspielerin, die als nächstes in "X-Men: Dark Phoenix" erneut als mächtige Telepathin Jean Grey zu sehen sein wird, ist übrigens nicht die einzige, die durch "Game Of Thrones" ziemlich mitgenommen wurde. Auch Kit Harington alias Jon Schnee musste sich nach dem aufwühlenden Serienfinale in eine Privatklinik einweisen lassen (TAG24 berichtete).

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