Auf Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig: Das ändert sich!

Chemnitz/Leipzig - Hoffnung für das Problemkind Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig: Die staubigen Reichsbahnwaggons sollen durch leisere Doppelstockzüge ersetzt werden und die Probleme der Pannenstrecke entschärfen. Doch zur Komfortzone wird der Bahn-Tross deshalb noch lange nicht.

Chef der Mitteldeutschen Regiobahn, Tobias Richter, und der VMS setzen auf moderne Doppelstock-Wagen.
Chef der Mitteldeutschen Regiobahn, Tobias Richter, und der VMS setzen auf moderne Doppelstock-Wagen.  © Sven Gleisberg

Nur einer der vier Waggons wird über eine Klimaanlage verfügen. VMS-Chef Harald Neuhaus (61): "Die Bedürfnisse der Fahrgäste sind unterschiedlich. Beschwerden über Hitze im Zug erhalten wir selten." Immerhin wird der Lärmpegel dank Scheibenbremsen deutlich gesenkt. Im Mittelwagen gibt es WLAN und einen breiten Einstieg.

"Die Kapazität steigt auf 350 Sitzplätze", so MRB-Chef Mathias Korda (39). Bis zu 5000 Passagiere pro Tag sollen stemmbar sein. Derzeit sind es 3000. Anfang 2019 soll der erste Zug rollen.

Im zweiten Quartal soll die Fahrgastinformation mit einem Servicepoint im Hauptbahnhof verbessert werden.

Die alten Bahnen sind Geschichte - und mit ihnen der Lärm.
Die alten Bahnen sind Geschichte - und mit ihnen der Lärm.  © Sven Gleisberg

Titelfoto: Sven Gleisberg


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