Soundgarden-Sänger Chris Cornell stirbt mit 52

Chris Cornell 2012 beim Soundgarden-Konzert in der Zitadelle Spandau.
Chris Cornell 2012 beim Soundgarden-Konzert in der Zitadelle Spandau.  © DPA

Detroit - Der Rocksänger Chris Cornell ist tot. Der frühere Sänger von Soundgarden und Audioslave starb am Mittwoch in Detroit.

Das bestätigte sein Management. Cornell ist 52 Jahre alt geworden. Zur Todesursache gibt es noch keine Informationen. "Plötzlich und unerwartet" habe der Tod die Angehörigen des Sängers getroffen, so sein Sprecher Brian Bumbery.

Cornell ist ein der Pioniere des Grunge, er wurde in den 90iger Jahren mit seiner Band Soundgarden berühmt. Später gründete er Audioslave, in der er bis 2007 mit drei ehemaligen Mitgliedern von Rage Against the Machine zusammen spielte.

2010 gab es eine Soundgarden-Reunion, bei der die Band beim Lollapalooza-Festivals in Chicago auftrat. 2012 spielten sie in der Zitadelle Berlin und bei den Festivals Rock am Ring und Rock im Park.

Er gewann in seiner Musiker-Karriere mehrere Grammy-Awards und hat weltweit über 20 Millionen Alben verkauft.


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