Es könnte noch schlimmer werden: Legt die extreme Hitze noch nach?

Southampton - Auch das noch! Europa ächzt noch immer unter der extremen Sommerhitze. Da kommt ein internationales Forscher-Team mit einer Nachricht um die Ecke, die uns die Schweißperlen auf die Stirn treibt!

Auf dem Teilstück eines Ackers, das lange Zeit unter Wasser stand und jetzt ausgetrocknet ist, haben sich im Mai 2018 Risse gebildet.
Auf dem Teilstück eines Ackers, das lange Zeit unter Wasser stand und jetzt ausgetrocknet ist, haben sich im Mai 2018 Risse gebildet.  © Bernd Wüstneck/dpa

Wir wollen Euch auch gar nicht lange auf die Folter spannen: Die nächsten Jahre sollen sogar noch heißer werden! Denn die Hitzewelle 2018 mit ihren Temperaturen um die 40 Grad auch in Deutschland könnte erst der Anfang sein!

Das behauptet jedenfalls eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden, unter Mitwirkung der Universität von Southampton und des holländischen Royal Dutch Meteorological Institute. Die sehen den Planeten vorerst fest im Griff der Gluthitze! Wie sie darauf kommen?

Die Forscher haben auf der Grundlage des derzeitigen Ausmaßes der globalen Erwärmung eine neue Methode zur Vorhersage von Temperaturen entwickelt. Statistische Werte von Klimasimulationen für das 20. und 21. Jahrhundert verglichen die Wissenschaftler mit den aktuellen Bedingungen, um daraus künftige Temperaturentwicklungen abzuleiten. Die Ergebnisse seien dabei so präzise, wie die anderer gängiger Methoden.

Basierend auf der neuen Methode stellten sie nun fest, dass die durchschnittliche Lufttemperatur in den Jahren 2018 bis 2022 außergewöhnlich hoch sein kann, was vor allem daran liegt, dass sehr kalte Wetterperioden eher nicht zu erwarten sind. Die Folge: Es wird besonders heiß. Und zwar weltweit!

Ihre Forschungs-Ergebnisse haben die Experten in der Fachzeitschrift "Nature Communications" veröffentlicht. Derzeit lässt ihre Methode zwar nur eine globale Prognose zu. Die Wissenschaftler arbeiten aber regionalen Vorhersagen zu Temperatur, Niederschlägen und Dürreperioden.

16. August 2018: Blick vom polnischen Ufer in Slubice in Richtung Frankfurt/Oder über das Niedrigwasser des Grenzflusses Oder. Der eigentliche Fluss verläuft hinter der Sandbank. Der Pegel des Flusses Oder stand am selben Tag bei 95 Zentimetern an der Peg
16. August 2018: Blick vom polnischen Ufer in Slubice in Richtung Frankfurt/Oder über das Niedrigwasser des Grenzflusses Oder. Der eigentliche Fluss verläuft hinter der Sandbank. Der Pegel des Flusses Oder stand am selben Tag bei 95 Zentimetern an der Peg  © Patrick Pleul/dpa
7. August 2018: Durch die Dürre beschädigte Maispflanzen stehen auf einem Feld in Bayern.
7. August 2018: Durch die Dürre beschädigte Maispflanzen stehen auf einem Feld in Bayern.  © Daniel Karmann/dpa

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa, 123rf.com/profile_todja


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