So viel und so wenig Weihnachtsgeld bekommen Angestellte in NRW

Düsseldorf – Weihnachtsgeld ist in tariflosen Unternehmen eine freiwillige Leistung. Aber auch in Branchen mit Tarifbindung fällt die Leistung recht unterschiedlich aus. Das zeigt eine aktuelle Auflistung des Arbeitsministeriums NRW.

In Unternehmen ohne Tarifbindung ist das Weihnachtsgeld eine freiwillige Leistung (Symbolbild).
In Unternehmen ohne Tarifbindung ist das Weihnachtsgeld eine freiwillige Leistung (Symbolbild).

In vielen Branchen wird das Weihnachtsgeld oder ein 13. Monatsgehalt mit dem Novembergehalt ausbezahlt.

Wie viel die Angestellten erhalten, ist dabei von der Branche abhängig. Generell gibt es dabei zwei Modelle. Entweder ist die Höhe der Zahlung festgelegt oder sie orientiert sich prozentual am Gehalt.

Wer im Einzelhandel beschäftigt ist, erhält 62,5 Prozent des tariflichen Monatseinkommens. Allerdings nur, wenn er zuvor auch zwölf Monate ununterbrochen dort gearbeitet hat.

Im Tischlerhandwerk erhalten die Beschäftigten zwischen 20 und 70 Prozent, je nach Dauer ihrer Beschäftigungszeit. Der Höchstbetrag liegt bei 2.157,40 Euro.

Eine Jahressonderzahlung in Höhe von 433,92 Euro erhalten Mitarbeiter im Groß- und Außenhandel. Deutlich mehr bekommen die Angestellten in der Textilindustrie mit 100 Prozent des Monatseinkommens.

Eine Übersicht der Weihnachtsgeldregelungen aus 82 ausgewählten Branchentarifverträgen findet ihr unter www.tarifregister.nrw.de. Generell gilt für Beschäftigte mit Tarifbindung: Wenn Weihnachtsgeld vereinbart ist, haben sie einen Anspruch auf die Zahlung. In tariflosen Unternehmen ist die Zahlung von Weihnachtsgeld oft freiwillig.

Die Höhe des Weihnachtsgelds ist in tarifgebundenen Unternehmen in NRW recht unterschiedlich (Symbolbild).
Die Höhe des Weihnachtsgelds ist in tarifgebundenen Unternehmen in NRW recht unterschiedlich (Symbolbild).  © DPA

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