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Traurig: Bielefelder vereinsamen und sterben alleine

Die Zahl der anonymen Toten in Bielefeld steigt immer mehr an. Meistens haben die Verstorbenen keine Angehörigen mehr. In so einem Fall bekommen sie eine Sozialbestattung.
Normalerweise werden Verstorbene ohne Angehörige auf anonymen Grabfeldern beigesetzt - ohne Grabstein, ohne Trauerfeier und ohne eine Spur zu hinterlassen.
Normalerweise werden Verstorbene ohne Angehörige auf anonymen Grabfeldern beigesetzt - ohne Grabstein, ohne Trauerfeier und ohne eine Spur zu hinterlassen.

Bielefeld - Wenn Menschen sterben, kümmern sich meistens die nächstens Angehörigen um die Beisetzung. Aber was ist, wenn der Verstorbene keine Verwandten mehr hat oder diese nicht ausfindig gemacht werden können?

In Bielefeld gibt es in so einem Fall Nicole Richter. Denn wie die Neue Westfälische berichtet, ist die Mitarbeiterin der Umweltbetriebe für eine ordnungspflichtige Bestattung zuständig.

Das bedeutet nichts anderes, als dass die Stadt die Beerdigungskosten übernimmt. Seit Beginn des Jahres hatte Richter schon mit 140 solcher Fälle zu tun. Und es sieht so aus, als ob diese Zahl auch in Zukunft weiter steigt.

Schuld an den anonymen Todesfällen sind oft Geldsorgen, die zunehmende Anonymität und fehlende Mobilität. Außerdem, so Sozialpfarrer Matthias Blomeier, sei das Bestattungsthema immer noch mit Tabus behaftet: "Viele Menschen setzen sich einfach nicht mit ihrem eigenen Ableben auseinander."

Auf dem Sennefriedhof gibt es Gedenksteine für die anonymen Toten.
Auf dem Sennefriedhof gibt es Gedenksteine für die anonymen Toten.

Das Traurige daran ist, dass viele Menschen einsam sterben. In Bielefeld wurden seit Juli 46 Menschen, die keine zahlungspflichtigen Verwandten mehr hatten, eingeäschert. 13 davon wurden tot in ihrer Wohnung gefunden - vermutlich völlig vereinsamt.

Bevor die Toten anonym beerdigt werden, muss Nicole Richter sich ans Telefon hängen. Sie klappert ein Amt nach dem anderen ab. Dabei kommen zum Teil traurige Geschichten ans Tageslicht. Manchmal gibt es beispielsweise Angehörige, die den Kontakt bewusst abgebrochen haben.

Aber selbst wenn Richter Verwandte ausmacht, ist das noch keine Garantie dafür, dass sie die Kosten tatsächlich tragen müssen: "Wenn Angehörige nachweisen können, dass sie Sozialhilfe empfangen, können sie eine Sozialbestattung beantragen."

In den meisten Fällen ist es allerdings so, dass die Suche nach Verwandten ohnehin im Sande verläuft. Dann wird der Tote eingeäschert und ohne Gedenkgottesdienst, Grabstein oder irgendeine Spur bestattet - so läuft es zumindest normalerweise ab.

In Bielefeld gibt es seit vier Jahren allerdings die Initiative "Unbedacht Verstorben", die dafür sorgt, dass jeder einen würdevollen Abschied bekommt. Dazu werden regelmäßig die Namen der Toten während einer Gedenkfeier verlesen. Oft kommen Nachbarn, Freunde und Bekannte der Verstorbenen zu diesen Andachten.

Auf dem Sennefriedhof gibt es sogar Grabplatten mit Namen. So wird kein Toter vergessen.

Fotos: Andreas Zobe, Imago

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