Soldaten tot im Schlafsaal gefunden: US-Luftwaffe rätselt über Todesfälle in der Eifel

Spangdahlem - Zwei Todesfälle auf dem US-Stützpunkt Spangdahlem in der Eifel beschäftigen derzeit die amerikanische Luftwaffe. Zwei Soldaten seien vergangenen Donnerstag tot in ihrem Schlafsaal gefunden worden, teilte die Air Base in Spangdahlem auf ihrer Internetseite mit.

US-Soldaten vor einem A-10-Kampfflugzeug bei der Begrüßung der neu verlegten Soldaten auf dem US-Flugplatz in Spangdahlem (Archivbild).
US-Soldaten vor einem A-10-Kampfflugzeug bei der Begrüßung der neu verlegten Soldaten auf dem US-Flugplatz in Spangdahlem (Archivbild).  © Birgit Reichert/dpa

Wie die beiden 20-Jährigen ums Leben kamen, sei noch unklar. Eine Untersuchung sei im Gange - noch gebe es keine Ergebnisse, hieß es.

"Es ist immer sehr schwer, geschätzte Mitglieder unseres Teams zu verlieren", teilte der Kommandant des dort stationierten 52. Jagdgeschwaders, David Epperson, mit.

Das Mitgefühl gelte den Familien und Freunden, die von "dieser Tragödie" betroffen seien. Zuvor hatten Medien über die Todesfälle berichtet.

Das 52. Jagdgeschwader umfasst eine F-16-Kampfjet-Staffel mit mehr als 20 Flugzeugen. Zur US-Base gehören rund 4000 US-Soldaten.

Einschließlich der Angehörigen leben und arbeiten zwischen 10.000 und 11 .000 Menschen auf dem Stützpunkt.

Die US-Luftwaffe ist seit Mitte der 1950er Jahre in Spangdahlem präsent.


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