In der Penishöhle darf niemand Fotos machen, eigentlich...

Beliebtes Motiv im "Salon der Nackten".
Beliebtes Motiv im "Salon der Nackten".

Sevilla – Viele Spanien-Touristen kommen in den andalusischen Ort Aracena nur aus einem Grund: "Gruta de las Maravillas" – die "Höhle der Wunder". Bei ihr handelt es sich um eine Tropfsteinhöhle, in der das Fotografieren eigentlich verboten ist.

Aber in Zeiten von Smartphone-Fotos und schnellem Instagram-Ruhm halten sich immer weniger Besucher daran und die Kontrollen sind auch nicht allzu streng.

Das liegt vor allem an einem bestimmten Bereich, wo die Tropfsteine über die Jahrtausende eine sehr männliche Form angenommen haben. Im sogenannten "Salon der Nackten" hängen oder stehen die Stalaktiten und Stalagmiten wie Penisse.

Sie sehen in allen Größen so täuschend echt aus, dass die Besucher nicht an sich halten können und immer wieder Fotos und mehr oder weniger eindeutigen und lustigen Posen machen.

Die Höhle ist mitten im Städtchen Aracena und wird durch eine unscheinbaren Hauseingang betreten. Dahinter verbirgt sich eine riesige Welt, die nicht nur durch die Penis-Formationen sehenswert ist.


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