Endlich! Köpenicker "Brösel"-Brücke wird für 37 Millionen ersetzt

Regine Günther und Bezirksbürgermeister Oliver Igel (2.v.l.) setzen zum Spatenstich am Fuß der Salvador-Allende-Brücke an.
Regine Günther und Bezirksbürgermeister Oliver Igel (2.v.l.) setzen zum Spatenstich am Fuß der Salvador-Allende-Brücke an.

Berlin - Der lang ersehnte Spatenstich ist geglückt. Nach mehreren Jahren im baulichen Dornröschenschlaf erfolgte am Montag der Spatenstich für die neue Salvador-Allende-Brücke in Berlin-Köpenick. Die an Beton-Krebs leidende Spree-Überquerung wird ersetzt, doch das hat seinen Preis.

Stolze 36 Jahre ohne jegliche Sanierung: Die Zeit hat an der wichtigen Spree-Brücke ihre Spuren hinterlassen. Die Salvador-Allende-Brücke gehört zu den wichtigsten Verkehrsadern des Ostberliner Bezirkes, aber seit Jahren ist der Verkehr aus Sicherheitsgründen nur auf einem Teil der maroden Baus möglich.

Eine Alkali-Kieselsäure-Reaktion, kurzum Beton-Krebs, hat die Brücke zerfressen und nun muss ein Ersatz-Neubau her. Verkehrssenatorin Regine Günther (54, parteilos/ für die Grünen) setzte am Montag zum ersten Spatenstich an. 2021 soll dann die Wiedereröffnung stattfinden - wenn alles nach Plan läuft.

Immerhin müssen sich die Köpenicker auf keine großen Veränderungen während der Bauphase einstellen. Wie derzeit auch, gibt es pro Fahrtrichtung nur eine Spur. Auch für die Buslinien 169, 269 und N67 bleibt alles /Fast) beim alten. Nur die Haltestelle Neuer Weg (Fahrtrichtung Nord) muss um 120 Meter verlegt werden und die Haltestelle Salvador-Allende-Brücke fällt komplett weg.

Mit 37 Millionen Euro wurde für die Umfahrung der Altstadt Köpenick veranschlagt. Die Salvador-Allende-Brücke gehört zu 30 kritischsten Überquerungen Berlins.


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