Über dieses Video der Berliner SPD lachen sich die User kaputt

Berlin - Dass Berliner Mieten sich in eine falsche Richtung entwickeln, ist vermutlich den meisten klar, die in letzter Zeit nach einer Wohnung gesucht haben. Dieses Thema greift die SPD nun in einem neuen Video auf und erntet dafür Hohn und Spott.

Links ein Screenshot aus dem neuen SPD Video, rechts Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller. (Bildcollage)
Links ein Screenshot aus dem neuen SPD Video, rechts Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller. (Bildcollage)

"Das Leben kann so schön sein", erklärt die Sprecherin des neuen SPD-Videos zum Thema Mietendeckel. Wäre da nicht das "Mietenmonster"!

Das steht nämlich vor einer Maschine und saugt im Auftrag der "Mietenmonster AG" Träume und Existenz der hilflosen Zeichentrick-Bevölkerung ab.

Da hilft nur noch Eins: Der Mietendeckel, überreicht von einer rot gekleideten SPD-Superhelden-Frau.

Was wie der Plot eines alten Disney-Films klingt, ist ein Werbespot der Berliner SPD. Doch anstatt Zuspruch gibt es von den Nutzern auf Twitter hauptsächlich Gelächter:

"Glückwunsch! Kindergartenniveau ist erreicht" schreibt einer, "Wenn Praktikanten nicht geführt / beaufsichtigt werden ....", ein anderer. Userin "Gisela Hombach" kann ihre Meinung zu dem Clip sogar in drei Buchstaben zusammenfassen: "aua".

Der Mietendeckel soll dafür sorgen, dass die Mieten für einen bestimmten Zeitraum eingefroren werden, bzw. nicht angehoben werden können. Kritik erntet die Idee unter anderem dafür, dass sie in die freie Marktwirtschaft eingreift und verfassungsrechtlich eventuell überhaupt nicht gedeckt wäre.

Ob das Video der SPD in Sachen Mietendeckel schlussendlich weitergeholfen hat ist nicht bekannt.

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