Wer kriegt den SPD-Chefsessel? Heimspiel für Ministerin Köpping!

Dresden - Neue Partei-Chefs dringend gesucht: Sieben Bewerberteams wollen den Bundesvorsitz der altehrwürdigen SPD übernehmen. Donnerstag machten die Bewerber auf Casting-Tour Station in Dresden - die vorletzte von 23 Stationen.

Ost-West-Team mit Heimvorteil für die Dame: Petra Köpping (61) und Boris Pistorius (59) wollen gern SPD-Bundes-Chefs werden.
Ost-West-Team mit Heimvorteil für die Dame: Petra Köpping (61) und Boris Pistorius (59) wollen gern SPD-Bundes-Chefs werden.  © Thomas Türpe

Fast wie Gladiatoren marschierten die Bewerber am Flughafen Dresden ein: Etwa 250 SPD-Mitglieder kamen, um sie unter die Lupe zu nehmen. Denn sie dürfen ab kommender Woche abstimmen, wer die SPD führen soll.

Geht´s nach dem Applaus für die Vorstellungsrunde, gibt es keinen eindeutigen Favoriten:

Gut kamen dank Heimvorteil Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping (61) mit ihrem Partner Boris Pistorius (59) als "Ost-West-Team" an, aber mindestens genauso auch Saskia Esken (58) und Norbert Walter-Borjans (67) sowie Gesine Schwan (76, diesmal ohne Partner Ralf Stegner, 60).

Besonders viel Applaus gab es für die Aussage, aus der Groko aussteigen zu wollen, etwa von Karl Lauterbach (56).

In der Fragerunde ging es Schlag auf Schlag um alles - vom Baurecht bis zu Rüstungsexporten. Ein SPD-Mitglied zu TAG24:

"Ich fühle mich jetzt bestätigt, wen ich nicht wählen werde, nämlich die Bewerber, die seit Jahren im Partei-Vorstand sitzen." Dass es auch eine Kandidatin aus Sachsen gebe, spiele für ihn keine Rolle. "Es geht um den Bundesvorsitz."

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