Laschet an Kraft: Bündnis mit den Linken vor der Wahl ausschließen

Armin Laschet (CDU) forciert seine Forderungen an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD).
Armin Laschet (CDU) forciert seine Forderungen an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD).  © DPA

Berlin - Nordrhein-Westfalens CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl an diesem Sonntag, Armin Laschet, fordert SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft auf, eine Regierungsbeteiligung der Linken auszuschließen.

Zur Abwahl von SPD-Ministerpräsident Torsten Albig bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein sagte Laschet am Montag in Berlin: "Herr Albig hat einen Fehler gemacht, den ich finde, Frau Kraft auch macht: Dass sie nämlich nicht klar ein Bündnis mit der Linken ausschließt.

Das spielt bei uns im Wahlkampf eine große Rolle. Ich fordere sie jetzt auch noch einmal auf, Rot-Rot-Grün ein für alle mal auszuschließen."

Er sei zuversichtlich, dass die Kanzlerkandidatur des Sozialdemokraten Martin Schulz auch in Nordrhein-Westfalen der SPD nicht besonders helfen werde. Laschet sagte, er sei immer skeptisch gewesen, ob der "Schulz-Effekt" nur die SPD-Funktionäre erfasse oder auch die Wähler.

Weder bei der Landtagswahl im März im Saarland noch jetzt in Schleswig-Holstein habe die SPD damit punkten können. Er hoffe, dass sich dieses Bild auch in NRW zeigen werde.

Titelfoto: DPA


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