SPD-Chef Schulz: "Wenn das schiefgeht, bin ich am Ende"

Der SPD-Parteivorsitzende, Martin Schulz, in der SPD-Parteizentrale in Berlin während einer Pressekonferenz.
Der SPD-Parteivorsitzende, Martin Schulz, in der SPD-Parteizentrale in Berlin während einer Pressekonferenz.  © DPA

Berlin - Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz (62) hat sich nach Informationen der BILD bei einem Gespräch mit Kanzlerin Angela Merkel (63, CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer (68) besorgt über seine politische Zukunft geäußert.

"Wenn das schiefgeht, ist meine politische Karriere zu Ende", soll Schulz der Zeitung zufolge am vergangenen Mittwoch bei dem Spitzentreffen von Union und SPD zur Vorbereitung der Sondierungen gesagt haben.

CSU-Chef Horst Seehofer habe daraufhin erwidert: "Nicht nur deine." Ein Sprecher der SPD wollte sich dazu am Samstag auf Anfrage nicht äußern.

An diesem Sonntag beginnen in Berlin die Sondierungen zwischen CDU, CSU und SPD über eine mögliche Neuauflage der großen Koalition. Bis spätestens Freitag soll klar sein, ob die Parteispitzen ihren Gremien Koalitionsverhandlungen empfehlen.

Die SPD-Führung braucht für die Aufnahme formeller Gespräche die Zustimmung eines Parteitags, der am 21. Januar in Bonn stattfindet.

Titelfoto: DPA


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