SPD-Jusos wollen Linksruck ihrer Partei

Mühlhausen - Unter dem Motto "Wenn’s dir nicht gefällt, Marx neu" fand am Samstag die SPD-Landeskonferenz der Thüringer Jusos statt. Vorsitzender Shevchenko sprach dabei von einem Klassenkampf, der in Deutschland herrsche.

Laut den Jusos gäbe es noch immer einen "Kampf zwischen Kapital und Arbeit". (Symbolbild)
Laut den Jusos gäbe es noch immer einen "Kampf zwischen Kapital und Arbeit". (Symbolbild)  © DPA

Die Thüringer Jusos halten die Auseinandersetzung zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern auch im 21. Jahrhundert für den zentralen Konflikt in Deutschland – und machen damit deutlich, wie sehr sie die SPD wieder nach links ziehen wollen.

"Wir wollen klar machen, auch im neuen Zeitalter geht der Klassenkampf weiter", sagte der Vorsitzende der Jusos im Freistaat, Oleg Shevchenko, am Samstag in Mühlhausen während einer Landeskonferenz der SPD-Jugendorganisation.

Später ergänzte er, der "Kampf zwischen Kapital und Arbeit" sei nicht beendet. "Er ist noch da."

Die SPD könne nicht gleichzeitig die Interessen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern glaubwürdig vertreten.

Titelfoto: DPA

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