Mutter des toten Babys aus Lichtenberg noch immer nicht gefunden

Weiterhin erscheinen Frauen, um eine Probe abzugeben.
Weiterhin erscheinen Frauen, um eine Probe abzugeben.  © DPA

Berlin - Der Fall wird immer schwieriger. Trotz knapp 1000 abgegebenen Speichelproben von Frauen hat die Berliner Polizei bei der Suche nach der Mutter eines getöteten Babys noch keinen Erfolg erzielt.

923 der 1641 vorgeladenen Frauen gaben bis zum 9. Mai freiwillig ihre Speichelprobe ab (TAG24 berichtete). 75 Prozent dieser Proben seien bisher analysiert worden. "Die untersuchten Speichelproben führen bislang nicht zur Identifizierung der Kindesmutter" teilte die Polizei der Deutschen Presse-Agentur mit.

Anfang April startete die Polizei einen Aufruf und lud, basierend auf den aufwendigen Untersuchungen der Babyleiche, Frauen mit südosteuropäischer Herkunft, die im Bezirk wohnen oder wohnten, ein.

Wie die Polizei weiter verfahren will, wenn die jetzt freiwillig abgegebenen Proben zu keinem Treffer führen, stehe noch nicht fest, hieß es.

Die Leiche des neugeborenen Mädchens war am 8. März 2016 in Berlin-Lichtenberg in Handtücher gewickelt in einem Müllsack entdeckt worden.


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