Spektakuläre Unfälle der 1920er-Jahre im Museum

Museumschef Dirk Schmerschneider (45) hat für die neue Ausstellung ein zerbeultes Motorrad aus den 30er Jahren organisiert. Der Unfall ist allerdings noch nicht so lange her.
Museumschef Dirk Schmerschneider (45) hat für die neue Ausstellung ein zerbeultes Motorrad aus den 30er Jahren organisiert. Der Unfall ist allerdings noch nicht so lange her.

Von Doreen Grasselt

Chemnitz - Jetzt kommen olle Blechschäden ins Museum. Das Chemnitzer Fahrzeugmuseum zeigt ab sofort in einer neuen Ausstellung spektakuläre Unfälle aus der Vorkriegszeit.

Die meisten Beulen der etwa 65 Fotografien stammen aus den 1920er-Jahren. Und obwohl die Autos damals noch nicht so schnell waren wie heute, haben solche Crashs ohne Gurt und Airbag richtig wehgetan.

„Häufige Unfallursachen waren etwa überhöhte Geschwindigkeit, gefährliches Überholen oder Trunkenheit am Steuer“, erklärt Museums-Chef Dirk Schmerschneider (45).

Unter Letzteren stehen dann Kommentare wie „Fahrer machte dritte Spur auf der Leipziger Straße auf“ oder „Fahrer kam gerade aus der Schenke“.

Dokumentiert haben die Bilder Chemnitzer Abschleppdienste und Werkstätten.

Die Ausstellung „Zerstörte Träume - Unfallfotos aus der Vorkriegszeit“ können die Besucher noch bis Oktober bestaunen. Eintritt: 4,90 Euro.

Die spektakulärsten Unfälle der Vorkriegszeit kann man jetzt im Museum bewundern.
Die spektakulärsten Unfälle der Vorkriegszeit kann man jetzt im Museum bewundern.
Am Hartmannsdorfer Kreuz landete 1929 ein Auto auf dem Dach.
Am Hartmannsdorfer Kreuz landete 1929 ein Auto auf dem Dach.
Das war knapp: Fast wäre das Auto samt Fahrer im Wasser gelandet.
Das war knapp: Fast wäre das Auto samt Fahrer im Wasser gelandet.

Fotos: Uwe Meinhold (4)


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