Flüchtet hier ein Autodieb durch die Neiße nach Polen?

Die Polizei konnte das gestohlene Auto des Flüchtigen sicherstellen.
Die Polizei konnte das gestohlene Auto des Flüchtigen sicherstellen.

Görlitz - In Hagenwerder lieferte sich die Polizei in der Nacht zu Sonntag eine Verfolgungsjagd mit einem Autodieb. Der Fahrer konnte sich wohl durch die Neiße nach Polen retten.

Die Jagd begann gegen 22:45 Uhr, als zwei Autos am Abend auf der B99 in Hagenwerder durch eine Kontrollstelle der Polizei rasten und alle Haltezeichen ignorierten.

Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung des Audi mit polnischem und des Ford mit deutschem Kennzeichen auf.

Zunächst gelang es den Beamten, den Audifahrer zu stellen, der Fahrer des gestohlenen Ford S-Max raste jedoch weiter auf der B99 in Richtung Grenze. In Hagenwerder verließ er die Straße, fuhr in die Neißewiese.

Als er dort mit seinem Auto im dichten Schilf nicht mehr vorankam, flüchtete der Mann zu Fuß. Vermutlich stürzte er sich in die eiskalte Neiße, flüchtete sich so nach Polen.

Die Polizei konnte den Mann auch mit einem Fährtenhund nicht finden, stellte den Ford, der in Görlitz im Auenweg gestohlen wurde, am Neiße-Ufer sicher.

Der 29-jährige Audifahrer aus Polen wurde nach der Vernehmung frei gelassen. Von dem mutmaßlichen Autodieb fehlt jede Spur. Die Fahndung nach dem flüchtigen Autodieb läuft.

Die Verfolgungsjagd endete in einem Feld in Hagenwerder.
Die Verfolgungsjagd endete in einem Feld in Hagenwerder.

Fotos: Danilo Dittrich


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