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Der nächste Spielplatz gammelt seinem Ende entgegen

Chemnitz - Die Stadt will offenbar den nächsten Spielplatz dichtmachen: Die Spielgeräte am Sportplatz in Euba gammeln munter vor sich hin. Etliche sind schon abgebaut. Auch das Spielplatz-Schild ist bereits verschwunden.
Nadine Hacker (31) zeigt am Spielplatz in Euba die rot markierten maroden Stellen.
Nadine Hacker (31) zeigt am Spielplatz in Euba die rot markierten maroden Stellen.

Von Doreen Grasselt

Chemnitz - Die Stadt will offenbar den nächsten Spielplatz dichtmachen: Die Spielgeräte am Sportplatz in Euba gammeln munter vor sich hin. Etliche sind schon abgebaut. Auch das Spielplatz-Schild ist bereits verschwunden.

„Wir vermuten, dass bald ein Bauzaun um den Spielplatz gestellt wird“, sagen Mathias Hofmann (49) und Nadine Hacker (31) von der Chemnitzer Kindervereinigung. „Die Schaukeln sind schon weg, das Holz der anderen Geräte morsch.“

Seit der Kinder- und Jugendtreff in Euba vor vier Jahren geschlossen werden musste, fährt zumindest noch das Spielmobil der Kindervereinigung jeden Donnerstag zum Spielplatz. Wenn der dichtmacht, fällt auch das noch weg. Die Stadt will zwar von einer Schließung nichts wissen.

Doch die Spielgeräte seien in einem schlechten Zustand, heißt es. Deshalb will das Grünflächenamt den Platz noch einmal prüfen lassen.

Ein Gestell ohne Schaukeln. Hier in Grüna kann Bela (8) höchstens noch Klimmzüge üben.
Ein Gestell ohne Schaukeln. Hier in Grüna kann Bela (8) höchstens noch Klimmzüge üben.

Neue Geräte sind in Euba offenbar nicht geplant. Zwar haben sich beim Bürgerhaushalt 2013 die Anwohner für den Erhalt des Platzes eingesetzt.

Jedoch habe sich laut Stadtverwaltung gezeigt, dass mit den vorhandenen Haushaltsmitteln nicht alle Spielplätze erhalten werden können. Deshalb will die Stadt laut neuer Spielplatzkonzeption in den nächsten Jahren einen privaten Betreiber für den Spielplatz suchen.

„Das ist unmöglich!“, schimpft Ortsvorsteher Thomas Groß (52). „Es gibt niemanden, der die finanziellen Mittel hat, den Platz zu betreiben. Es kann nicht sein, dass von heute auf morgen Spielgeräte abgebaut werden, ohne die Bürger zu informieren.“

Die wenigen letzten Spielgeräte seien schon rot markiert. „Die sind nur noch nicht abgesperrt, weil die Stadt nicht genug Zäune hat“, wettert Groß. Die Zäune stehen nämlich zum Beispiel auf den Spielplätzen am Küchwald, in Grüna, in Hilbersdorf, am Tierpark und am Hochfeld im Heckertgebiet.

Bei allem Ärger! Stadt macht viel für Kinder

So ein cooler Spielplatz! Am Johannisplatz sind die Spielgeräte gut in Schuss.
So ein cooler Spielplatz! Am Johannisplatz sind die Spielgeräte gut in Schuss.

Hier ein Bauzaun, dort fehlt eine Schaukel und da wiederum ist das Holz morsch. Gefühlt scheint in Chemnitz beinahe jeder Spielplatz kaputt oder geschlossen zu sein. Elternproteste gab es in den vergangenen Wochen reichlich. Aber ist Chemnitz wirklich kinderunfreundlich?

Ganz und gar nicht! Rund acht Millionen Euro gibt die Stadt jährlich für Förderprogramme, Jugendarbeit, Sozialarbeit und Jugendschutz aus. Dazu zählt etwa die Sportförderung im Stadtsportbund. Etwa 128 000 Euro fließen hier in Sport, Basteln und Spielen - ohne dass die Kinder Vereinsmitglieder sein müssen. Außerdem gibt es Zuschüsse für Ferienausflüge für bedürftige Familien. „Kinder und Jugendliche dürfen Museen und Bibliotheken kostenlos nutzen“, sagt Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (53, SPD). „Das ist keine Selbstverständlichkeit.“

Außerdem gibt’s jetzt wieder den kostenlosen Ferienkalender mit knapp 400 Veranstaltungen und 63 Gutscheinen. Übrigens ist neben all den gesperrten Spielgeräten der überwiegende Teil der Chemnitzer Spielplätze - wie der am Johannisplatz - gut in Schuss.

Von den 1230 Spielgeräten der 111 städtischen Spielplätze sind gerade einmal 42 gesperrt. Das sind 3,4 Prozent. Das ergab eine Anfrage der Linken-Fraktion.

Bleibt auf dem Teppich

Kommentar von Falk Ester

Der Blick auf einige gesperrte Chemnitzer Spielplätze verzerrt das Gesamtbild.

Es ist unstrittig - bei den Spielplätzen muss etwas passieren. Jetzt wackelt der in Euba, obwohl sich die Chemnitzer für seinen Erhalt eingesetzt haben. Geld ist genügend da, woran hängt es also? Sicher auch am Mangel an Rathaus-Mitarbeitern, die sich um Pflege, Ausschreibungen und Reparaturen kümmern. Dies wiederum ist gleichfalls eine Frage des Geldes und damit eine des politischen Willens des Stadtrates. Alles lösbare Probleme.

Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass die überwiegende Anzahl der Spielplätze in Schuss ist. Chemnitz steckt zudem Millionen in seinen Nachwuchs. In Förderungen aller Art. Das sind Tatsachen, die Demonstranten gegen eine vermeintlich kinderunfreundliche Stadtpolitik sicherlich nicht kannten. Und manche kannten sie, ignorierten sie aber, weil Populismus was Schönes ist in pegida-durchdrungener Zeit.

Acht Millionen fließen jährlich in Jugendarbeit. Von 1230 Spielgeräten sind gerade 42 gesperrt - 3,4 Prozent! Noch Fragen?

Fotos: Sven Gleisberg

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