Spitze! Vier Dresdner Siege beim MORGENPOST-Renntag

Dana Peter (l.), Stellvertretende Chefredakteurin
der MOPO, bei der Siegerehrung für Bayarsaikhan
Ganbat (r.), der auf Be My Star den Großen
Preis der Dresdner Morgenpost gewann.
Dana Peter (l.), Stellvertretende Chefredakteurin der MOPO, bei der Siegerehrung für Bayarsaikhan Ganbat (r.), der auf Be My Star den Großen Preis der Dresdner Morgenpost gewann.  © Frank Sorge

Von Jens Sorge

Dresden - Darauf haben sich die Freunde des Galopprennsportes schon lange gefreut. Endlich wieder Power auf dem historischen Rasen der 126 Jahre alten Rennbahn in Seidnitz.

Mit einem gut gemischten Programm und angenehmen Temperaturen startete der Rennverein schwungvoll in den ersten von sieben Renntagen.

Die Saisonpremiere hatte viel zu bieten: Spannung, guten Sport, schöne Pferde, einen Umsatz von 125 341 Euro und lukrative Quoten.

Beim traditionellen Morgenpost-Renntag in Verbindung mit dem französischen Wettanbieter PMU waren die treuen Dresdner Rennsportfreunde trotz frühen Auftakts schon in großer Zahl zur Stelle. Schließlich bildeten 7600 Besucher eine stattliche Kulisse.

Und es gab tolle heimische Sieger! Zuerst trumpfte Zazoulino im Freiberger Brauhaus-Cup auf.

Jockey Michel Cadeddu freut sich mit
Gert Barsig (l.), Gatte von Trainerin
Claudia Barsig, über den Sieg auf Christo.
Jockey Michel Cadeddu freut sich mit Gert Barsig (l.), Gatte von Trainerin Claudia Barsig, über den Sieg auf Christo.  © Frank Sorge

Der fünfjährige Wallach hatte die Gegner zeitig im Griff. Freude bei Trainer Stefan Richter: „Unser Pferd fand den passenden weichen Boden vor. Und Francesco Ladu hat einen excellenten Ritt abgeliefert.“

30 Minuten später stand Richter nach dem Großen Preis der Dresdner Morgenpost erneut auf dem Siegertreppchen. Aus der Hand der Stellvertretenden Chefredakteurin Dana Peter nahm er die Ehrenpreise entgegen. Be My Star korrigierte das das letzte schwache Laufen von Hannover. „Auch bei ihm,“ so der Trainer, „hat sich das elastische Geläuf positiv ausgewirkt. Die Bahn ist in bestem Zustand.“ Im Sattel des Dresdners saß der aus Mongole Bayarsaikhan Ganbat.

Bekanntlich sind aller guten Dinge drei. Und so wurde dann auch der heiße Favorit Christo aus dem Rennstall von Claudia Barsig im ASTRO GmbH-Cup seiner Favoritenrolle gerecht. Beim dritten Desdner Tagessieg „hat sich Mikki Cadeddu an der Spitze das Rennen bestens eingeteilt,“ lobte die glückliche Trainerin.

Doch damit nicht genug. Auch Trainer Lutz Pyritz sattelte einen Gewinner. Der vierte Dresdner Tagessieger heißt Isongo, gut vorgetragen von dem Brasilianer Carlos Henrique.

Sensationell der TAG24-Preis 2017. Mit riesigem Vorsprung führte lange Shabraque, doch im Finale hatte der gebürtige Dresdner und Ex-Champion Alex Pietsch auf Baby Love die besten Karten. Mit diesem Schwung erfreute „Pietschi“ im letzten Rennen auf Gonora auch die Herzen der Favoriten-Wetter und erh öhte seinediesjährige Siegzahl auf 24.

Der mongolische Jockey
Bayarsaikhan Ganbat (l.)
im Sattel von Be My Star
auf dem Weg zum Sieg
beim Großen Preis der
Dresdner Morgenpost.
Der mongolische Jockey Bayarsaikhan Ganbat (l.) im Sattel von Be My Star auf dem Weg zum Sieg beim Großen Preis der Dresdner Morgenpost.  © Frank Sorge

Titelfoto: Frank Sorge


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