Urlaub endet im Horror: Putzfrau geht mit Eisenstange auf Touristin los

Split - Laura Denmar wollte in Kroatien einen traumhaften Urlaub mit ihrem Freund verbringen. Doch was bereits seltsam begonnen hatte, gipfelte am letzten Tag in einem echten Albtraum für die junge Frau.

Eine junge Britin und ihr Freund wurden im Kroatien-Urlaub attackiert. (Symbolbild)
Eine junge Britin und ihr Freund wurden im Kroatien-Urlaub attackiert. (Symbolbild)  © 123RF

Die Reise der 26-jährigen Britin aus Cambridge endete im Krankenhaus, nachdem eine Angestellte ihrer Unterkunft mit einer Eisenstange auf sie losgegangen war. Der Grund: Denmar hatte sich geweigert, deutlich mehr Geld für ihr Zimmer zu bezahlen.

Die 26-Jährige und ihr Freund Jeremy (39) hatten laut einem Bericht der "Daily Mail" über eine große Website eine Herberge für 60 Pfund pro Nacht gebucht. Am Urlaubsort angekommen musste das Paar jedoch feststellen, dass die Unterkunft anders als beschrieben gar nicht in der Touristenhochburg Split, sondern einem Vorort lag.

"Als wir ankamen, wirkte das alles überhaupt nicht rechtmäßig - es gab 30 Betten und nur ein Badezimmer und es war niemand da, der dort etwas betrieb", erzählt Denmar. "Wir konnten nirgendwo anders übernachten und hatten bereits bezahlt, also beschlossen wir, uns damit zu begnügen."

Am letzten Tag sei schließlich eine Putzfrau aufgetaucht. "Sie sagte uns, dass wir sofort gehen oder mehr Geld bezahlen müssten." Doch die junge Britin weigerte sich, woraufhin die Situation eskalierte. Sie und ihr Freund seien zunächst festgehalten und dann verprügelt worden.

"Ein Mann schlug Jeremy mit einem anderen Kerl gegen die Wand und die Frau fing an, mit einer Metallstange auf mich einzuschlagen. Es war schrecklich", erinnert sich Denmar. Sie erlitt eine Platzwunde am Kopf, die genäht werden musste, eine gebrochene Hand und zahlreiche Blutergüsse.

Laut "Daily Mail" meldete sie den Vorfall sowohl der kroatischen Polizei als auch der britischen Botschaft und beschwerte sich auf der Website, die ihr die Herberge vermittelt hatte. Schließlich ging Denmar an die Öffentlichkeit, um andere Touristen vor der Gefahr zu warnen.

"Was uns passiert ist, war schrecklich und ich würde es hassen, wenn es jemand anderem passieren würde. Ich will nur, dass die Leute wissen, was mit mir passiert ist, damit es nie wieder passiert", sagt sie.


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