Nach brutaler Attacke: Hetzte Vereinspräsident Hooligans auf eigene Spieler?

Lissabon - Völlig gestört, wenn das stimmt! Bruno de Carvalho (46), Präsident von Sporting Lissabon, soll die brutale Attacke im Mai (TAG24 berichtete) von Hooligans auf seine eigene Mannschaft geplant haben!

Der "Donald Trump des Fußballs" soll die Hooligan-Attacke auf die eigene Mannschaft geplant haben: Bruno de Carvalho.
Der "Donald Trump des Fußballs" soll die Hooligan-Attacke auf die eigene Mannschaft geplant haben: Bruno de Carvalho.  © DPA

Ihm werden insgesamt über 50 Vergehen im Zusammenhang mit dem Angriff vorgeworfen, wie portugiesische Medien berichten.

Es geht dabei auch um schwerwiegende Verbrechen wie Terrorismus und illegalen Waffenbesitz.

Allerdings kam er gegen die Zahlung einer Kaution in Höhe von 70.000 Euro schon wieder frei.

Damals, am 15. Mai, stürmten maskierte 50 Hooligans der Gruppierung "Juventude Leoninadas" das Trainingsgelände, attackierten und verletzten die Spieler um den Ex-Wolfsburger Bas Dost und den Betreuerstab mit Stöcken und Gürteln.

Und das nur, weil Sporting wegen einer unnötigen Niederlage gegen CD Maritimo die Champions-League-Qualifikation verpasst hatte und in der Abschlusstabelle Dritter wurde.

Daraufhin verurteilten die "normalen" Fans diesen schlimmen Vorfall aufs Schwerste. Dennoch verließen viele Top-Spieler wie Portugals Nationaltorwart Rui Patricio (Wolverhampton Wanderers) den Verein, was zur Folge hatte, dass de Carvalho abgewählt wurde.

Die neue, unerwartete Wendung, dass de Carvalho, der in der Szene auch als "Donald Trump des Fußballs" bekannt ist, für den Angriff verantwortlich sein soll, schockiert die portugiesische Fußballszene, obwohl er als Populist der übelsten Sorte gilt.

Kurz vor der Attacke soll de Carvalho mit dem Anführer der Gruppierung telefoniert und laut portugiesischen Medien gesagt haben: "Stürzt euch auf sie!"

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