Sprengung geht schief: Steinbrocken schlagen in Wohngebiet ein!

Bregenz (Österreich) - Auf einer Baustelle in Bregenz ist die Sprengung eines Felsens schiefgegangen. Die Gesteinsbrocken flogen bis zu 100 Meter weit und richteten in einem Wohngebiet hohen Schaden an.

Die Steinbrocken flogen bis zu 100 Meter weit. (Symbolbild)
Die Steinbrocken flogen bis zu 100 Meter weit. (Symbolbild)  © 123RF

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, führte eine Baufirma die Sprengung gegen 11.15 Uhr am Mittwoch durch.

Der Bereich war mit schweren Sprengschutzmatten abgesichert worden, trotzdem schlugen zahlreiche teils faustgroße Steinbrocken in einem rund 100 Meter entfernten Wohngebiet ein.

Fensterscheiben und Dachziegel gingen zu Bruch. Auch einige Hausfassaden wurden beschädigt. Außerdem zerstörte ein Gesteinsbrocken die Windschutzscheibe eines geparkten Autos. Die Polizei sprach von einem "erheblichen Schaden".

"Personen sind bei der Sprengung wie durch ein Wunder keine verletzt worden", teilte die Polizei weiter mit.

Der Sachverhalt wird nun von der Staatsanwaltschaft geprüft.

Die Windschutzscheibe eines Autos wurde von einem Steinbrocken zerstört. (Symbolbild)
Die Windschutzscheibe eines Autos wurde von einem Steinbrocken zerstört. (Symbolbild)  © 123RF

Titelfoto: 123RF

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