10 Mio. Euro: Berlin sahnt mit Steuer für Zweitwohnungen ab

Berlin – Neuer Rekord! 2019 kassierte die Hauptstadt 10,3 Millionen Euro mit der Zweitwohnungssteuer. Das ist fast dreimal so viel wie 2018.

Häuser in Berlin. Für Zweitwohnungen wird eine satte Steuer fällig.
Häuser in Berlin. Für Zweitwohnungen wird eine satte Steuer fällig.  © Knut Hebstreit

Während Ende letzten Jahres in Chemnitz über die Abschaffung einer Steuer für Zweitwohnungen diskutiert wurde, sind Nebenwohnsitze in anderen Regionen Deutschlands gar nicht gern gesehen. In Berlin jedenfalls muss man ordentlich blechen, wer hier nur eine zweite Bleibe hat. Und die Stadt sahnt ordentlich ab.

Mehr als 10 Millionen Euro nahm die Hauptstadt vergangenes Jahr mit dieser Steuer ein. Im Vorjahr waren es nur dreieinhalb Millionen. Warum? Anfang 2019 erhöhte sich die Steuer von fünf auf 15 Prozent der Nettokaltmiete.

"Diejenigen, die nicht mit Erstwohnsitz in Berlin gemeldet sind, nutzen im gleichen Maße die kommunale Infrastruktur. Die Kosten hierfür müssen aus dem Landeshaushalt finanziert werden", erklärte ein Sprecher der Finanzverwaltung gegenüber der dpa.

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