Elefant läuft Amok: 18 Verletzte bei Straßenfest

Sri Jayewardenepura (Sri Lanka) - Aufwändig verzierte Elefanten sind eine Hauptattraktion bei buddhistischen Festzügen in Sri Lanka. Nicht immer geht alles glatt bei diesen Umzügen, wie ein aktueller Fall wieder belegt.

Viele Menschen wurden bei einem Straßenumzug von einem Elefanten verletzt (Symbolbild).
Viele Menschen wurden bei einem Straßenumzug von einem Elefanten verletzt (Symbolbild).  © Chaiwat Subprasom/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa

In der Hauptstadt von Sri Lanka ist einem Elefanten der ganze Rummel zu viel geworden und er rannte wild durch die Straßen.

Dabei verletzte er nach Angaben der örtlichen Behörden gegenüber abc news 18 Menschen, darunter auch seinen Reiter.

16 der ins Krankenhaus eingelieferten Personen konnten schon wieder entlassen werden. Bei den verbleibenden beiden stehen noch weitere Untersuchungen an. Womöglich haben sie größere Schäden am Bauch und den Ohren erlitten.

Dazu gekommen soll es sein, weil Fußgänger den Elefanten immer wieder geschubst und mit Stöcken gestoßen haben sollen.

Wohlhabende Familien besitzen gefangene Elefanten als Symbol ihres Wohlstands, ihres Stolzes und ihres Adels und schicken ihre Elefanten zur Teilnahme an Festspielen im ganzen Land.

Vorfälle wie dieser sorgen dennoch für kein Umdenken und die Sri Lanker halten an ihrem Brauchtum weiter fest.

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