Junge (14) rastet aus und prügelt Hund einer Oma tot

St Ives (England) - Im englischen St Ives verlor ein Schüler (14) komplett die Kontrolle über sich und prügelte so heftig auf den Staffordshire Bullterrier einer Seniorin (71) ein, bis dieser starb.

Der Staffordshire Bullterrier erlag seinen Verletzungen (Symbolbild).
Der Staffordshire Bullterrier erlag seinen Verletzungen (Symbolbild).  © 123RF

Der mittlerweile 15-Jährige wurde für seine Tat am 31. Oktober 2017 zu umgerechnet 557,00 Euro verurteilt und muss sich fünf Jahre lang von Tieren fernhalten, berichten aktuell mehrere britische Medien, darunter "BBC".

Richterin Diana Baker sagte, dass der Hund namens Teddy, einen gebrochenen Schädel und mehrere Traumata an Kopf, Hals und Rumpf erlitt, was zu inneren Blutungen führte. Als sie den Jungen ansprach, sagte Baker, dass häusliche Gewalt sein emotionales Wohlbefinden "stark beeinträchtigt" habe.

Teddys Besitzerin Jacqueline Stevens (71) äußerte sich schriftlich vor Gericht. Sie erklärte, wie sie den Staffordshire Bullterrier von Hand aufgezogen und neun Jahre lang gehalten habe. "Mein Leben ist auseinandergerissen und wurde für immer verändert", so die 71-Jährige.

Der Vorfall ereignete sich, als Teddy den Hund von der Familie des verurteilten Teenagers angriff. Dieser erlitt einen "totalen Kontrollverlust", hörte das Gericht.

Der Junge muss an einem 18-monatigen Rehabilitationsprogramm teilnehmen. Außerdem erhielt er eine achtwöchige Ausgangssperre. Die Geldstrafe muss seine Mutter begleichen.


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