Deshalb leben in einem berühmten Museum bis zu 70 Katzen

St. Petersburg - Bekannte Gemälde wie "Die Rückkehr des verlorenen Sohnes" hängen in der Eremitage in Sankt Petersburg. Das Museum stellt jedoch nicht nur wahre Kunstschätze aus, sondern hält sich auch bis zu 70 Katzen. Die Ursprünge gehen auf eine russische Zarin zurück.

Katzen als Mittel gegen zu viele Ratten? Bei der Eremitage in St. Petersburg scheint es zu helfen.
Katzen als Mittel gegen zu viele Ratten? Bei der Eremitage in St. Petersburg scheint es zu helfen.  © DPA / Imago

Herrscherin Elisabeth Petrowna ordnete im Jahr 1745 an, dass am russischen Hof Katzen leben dürfen. Laut Deutschlandfunknova riet sie sogar dazu, die "größten und besten" Samtpfoten zu fangen und in den Winterpalast - die Zaren-Residenz - zu bringen.

Auf Veranlassung von Katharina der Großen wurde 1764 damit begonnen, das Gebäude in ein Museum umzuwandeln. Obwohl die Zarin keineswegs als außergewöhnlicher Tierfreund galt, billigte sie die Katzen als Bewohner.

Bis heute leben bis zu 70 Miezekatzen immer noch auf dem Hof und in den Kellern der Eremitage. Sie haben sich in den vergangenen etwa 250 Jahren als Helfer gegen die Rattenplage bewährt.

Deshalb leben sie heute noch auf dem Gelände und dienen (indirekt) der Mäusebekämpfung.

Durch ihren speziellen Geruch halten sie die unerwünschten Nagetiere vom Museums-Areal und den Kunstwerken fern.


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