Brennende Autos bei PEGIDA-Demo: Staatsschutz ermittelt

Die Autos unter der Marienbrücke wurden von Unbekannten angezündet.
Die Autos unter der Marienbrücke wurden von Unbekannten angezündet.

Dresden - Am Montagabend brannten drei Autos, die unterhalb der Marienbrücke in Dresden abgestellt waren. Schon in der vergangenen Woche kam es während einer PEGIDA-Demo zu einem ähnlichen Brandanschlag. Jetzt ermittelt der Staatsschutz.

Drei Autos brannten am Montag gegen 19.30 Uhr komplett aus, vier weitere wurden stark beschädigt. "Es ist davon auszugehen, dass es sich um eine politisch motivierte Tat handelt", so Polizeisprecher Marko Laske gegenüber MOPO24.

Derzeit gäbe es keine Anzeichen dafür, dass PEGIDA-Gegner für den Brandanschlag verantwortlich gewesen sein könnten. "Natürlich ermitteln wir aber in alle Richtungen."

Bereits letzten Montag brannten auf einem Supermarktparkplatz in der Lindengasse drei Autos. Ein BMW, ein Kia und ein Kleintransporter erlitten Totalschaden.

Die Polizei geht von einem Zusammenhang zwischen beiden Bränden aus, hat aber auch im Fall des Brandanschlags vor einer Woche noch keine Hinweise auf die oder den Täter.

Fotos: Roland Halkasch


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