Stadt prüft drei Containerstandorte für 50 Millionen Euro

Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (44, FDP) sprach am am Donnerstag vor dem Stadtrat.
Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (44, FDP) sprach am am Donnerstag vor dem Stadtrat.

Von Dominik Brüggemann

Dresden - Die Asylkrise stellt die Stadtverwaltung weiterhin vor eine enorme Herausforderung. Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (44, FDP) sagte am Donnerstagabend in der aktuellen Stunde im Dresdner Stadtrat: „Gegenwärtig sind 3500 Asylbewerber in der Obhut der Stadt Dresden.“

Laut Prognose könnten 3000 weitere Flüchtlinge bis Jahresende nach Dresden kommen. Hilbert geht allerdings davon aus, dass diese Prognose nicht eintrete, sprach dennoch von der „größten Herausforderung der letzten 25 Jahre.“

Er betonte die notwendige moralische und humanitäre Hilfe. Dafür seien auch drei städtische Containerstandorte für 50 Millionen Euro in der Prüfung.

Sie sollten auch zur Entlastung von Turnhallen beitragen, konkretere Angaben machte er nicht. Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (39, Die Linke) sprach ebenfalls von einer enormen Herausforderung, auch für die Mitarbeiter im Sozialamt.

„Deshalb wurden Mitarbeiter aus anderen Bereichen ins Sozialamt geholt.“ Mittelfristig müssten die Personalkosten in diesem Bereich erhöht werden, so OB Hilbert.

André Schollbach (36, Die Linke) widersprach in der Debatte der AfD-Fraktion, die zuvor Ängste gegenüber Flüchtlingen geschürt hatte. „Hass und Hetze sind bei der AfD inzwischen an der Tagesordnung“.

Sie vereine inzwischen opportunistische Biedermänner und Brandstifter in einer Partei.

Derzeit werden drei städtische Containerstandorte für 50 Millionen Euro geprüft.
Derzeit werden drei städtische Containerstandorte für 50 Millionen Euro geprüft.

Fotos: Holm Helis, dpa/Carsten Rehder


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