Krass! Von der Leyen will Millionen in Bundeswehrstandort pumpen

Ursula von der Leyen und Generalmajor Andreas Marlow, Divisionskommandeur der DSK.
Ursula von der Leyen und Generalmajor Andreas Marlow, Divisionskommandeur der DSK.  © dpa/Boris

Stadtallendorf - In den mittelhessischen Bundeswehrstandort Stadtallendorf soll in Zukunft kräftig investiert werden.

In den nächsten fünf Jahren seien dafür mehr als 31 Millionen Euro vorgesehen, sagte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bei einem Truppenbesuch am Mittwoch. Auf längere Sicht seien Investitionen von 64 Millionen Euro geplant.

Stadtallendorf mit der Division Schnelle Kräfte sei ein ganz wichtiger Standort, sagte die Ministerin. "Sie ist gewissermaßen die Speerspitze des Heeres." Von der Leyen informierte sich bei ihrem Besuch in Stadtallendorf über die Ausstattung und Arbeit der Soldaten. Einige von ihnen sind derzeit in Mali im Einsatz.

Die Friedensmission der Vereinten Nationen in dem afrikanischen Land sei eine ihrer gefährlichsten, wenn nicht sogar die gefährlichste der UN, sagte die Ministerin. "Deshalb ist es so wichtig, dass unsere Truppe gut, modern und sicher ausgerüstet und ausgestattet ist." Im Juli waren zwei Soldaten aus Fritzlar in Mali bei einem Einsatzflug mit ihrem Hubschrauber abgestürzt und ums Leben gekommen.

Die Division Schnelle Kräfte hat rund 11 800 Soldaten und zivile Mitarbeiter an 20 Standorten. Zu der schnell einsatzbereiten Truppe gehören unter anderem alle Heeresfliegerverbände und Fallschirmjäger. Zudem ist der Division die niederländische 11. Luftmobile Brigade unterstellt.

Von der Leyen besuchte die Division Schnelle Kräfte und erklärte anschließend ihre Pläne mit dem Standort.
Von der Leyen besuchte die Division Schnelle Kräfte und erklärte anschließend ihre Pläne mit dem Standort.  © dpa/Boris Roessler

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