Plan bis 2020: In Bielefeld fahren bald alle mit dem "Vamos"

2011: Pit Clausen (SPD) weiht die erste "Vamos"-Stadtbahn am Hauptbahnhof ein.
2011: Pit Clausen (SPD) weiht die erste "Vamos"-Stadtbahn am Hauptbahnhof ein.

Bielefeld - Im Jahr 2017 wollen die Stadtwerke Bielefeld und ihre Tochterunternehmen knapp 100 Millionen Euro investieren. Davon geht ein großer Teil an MoBiel, die Ende des Jahres 24 neue Stadtbahnen bestellen wollen.

Ab 2020 sollen die Stadtbahnen die ersetzen, die bereits seit über 30 Jahren im Dienst sind, berichtet die Neue Westfälische. Dafür müsse Ende des Jahres eine Anzahlung von 27 Millionen Euro gezahlt werden.

Zuvor wird allerdings am gesamten MoBiel-Netzwerk investiert. 3,9 Millionen Euro werden für neue Depots für Linienbusse in Sennestadt genutzt. Für 2,5 Millionen werden 90 neue Ticketautomaten aufgestellt.

In den anstehenden Sommerferien werden an der Herforder Straße einige Sanierungen vorgenommen: Zwischen "An der Pottenau" und "Carolinenstraße" werden die Gleise erneuert und vier Hochbahnsteige verlängert.

Der andere Teil der Investitionen geht in die Gas-, Wasser, Strom- und Telefonnetze, in die Fernwärme, das Ishara und die Müllverbrennungsanlage.

"Als kommunales Unternehmen ist uns wichtig, mit unseren Investitionen die heimische Wirtschaft zu unterstützen. Gut Dreiviertel unserer Aufträge bleiben in der Region", erklärte Martin Uekmann, Stadtwerke-Geschäftsführer, der Zeitung.

Laut einer Studie des Eduard-Pestel-Instituts für Systemforschung aus Hannover würde je bezahlten Euro an die Stadtwerke-Gruppe, durchschnittlich 70 Cent in Bielefeld bleiben, so Geschäftsführer Friedhelm Rieke.

Die Wagen werden vor allem für die Linie 2 und Linie 4 eingesetzt.
Die Wagen werden vor allem für die Linie 2 und Linie 4 eingesetzt.

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