Stadtfest wird gesichert! Schwer bewaffnete Spezialeinheit steht bereit

Zum Schutz gegen Attacken mit Lastwagen werden so genannte Nizza-Betonsperren aufgebaut.
Zum Schutz gegen Attacken mit Lastwagen werden so genannte Nizza-Betonsperren aufgebaut.  © Ove Landgraf

Dresden - Das Stadtfest am kommenden Wochenende soll sicher sein - dafür wird es verstärkt Polizei-Maßnahmen geben. Polizisten - auch mit Maschinenpistolen bewaffnet - patrouillieren, ebenso lässt das Rathaus wiederum Nizza-Sperren aufstellen.

Fest steht: Es wird ein großes Aufgebot sächsischer Polizei, von Ordnungsamtsmitarbeitern und privaten Sicherheitsfirmen geben, damit die Besucher des Stadtfestes "Canaletto" in Sicherheit feiern können.

Die Vorkehrungen dafür sind deshalb ähnlich aufwendig wie 2016. Neu ist: Es kommen an verschiedenen Standorten Kameras zum Einsatz, die dem Veranstaltungsleiter zu jeder Zeit einen Überblick auf das gesamte Gelände geben.

"Die Sicherheitslage hat sich im Grunde nicht verändert. Nach wie vor gilt für Dresden eine abstrakte Gefährdungslage. Hinweise auf konkrete Gefährdungen liegen uns aber bislang nicht vor", so Polizeisprecher Thomas Geithner. Bis zu 120 Beamte sind im Einsatz.

Die im vergangenen Jahr aufgrund der Terrorangst erstmals eingesetzten Sicherheitstürme gibt es 2017 nicht. "Nizza-Sperren" aber werden wieder aufgebaut.

Wie fröhlich wird das Stadtfest 2017 angesichts der ganzen Sicherheitsmaßnahmen?
Wie fröhlich wird das Stadtfest 2017 angesichts der ganzen Sicherheitsmaßnahmen?  © Norbert Neumann

Ebenfalls wie im vergangenen Jahr werden auch bei diesem Fest Beamte einer schnellen Eingreiftruppe in Bereitschaft gehalten.

Und diese sind bewaffnet mit Maschinenpistolen und besonderem Schutz für Anti-Terror-Einsätze, wie speziellen Schutzwesten und Helmen.

Die Festbesucher sollen vom ganzen "Schutz" jedoch kaum etwas mitbekommen, denn laut Geithner warten die Polizisten abseits des Geschehens in ihren Einsatzwagen. Die Beamten werden nur zu sehen sein, wenn sie Streife laufen und den Veranstaltern bspw. bei Einlasskontrollen zur Hand gehen.

Diese sollen verhindern, dass Glasflaschen oder gar Waffen mit aufs Festgelände gelangen. "Wir wollen jedoch nicht das Bild des Festes bestimmen", sagte der Polizeisprecher.

Auf die Einrichtung von Kontrollbereichen wird hingegen verzichtet. Dort konnten im vergangenen Jahr Besucher jederzeit angehalten und überprüft werden.

Laut Rathaus werden auch Mitarbeiter des Ordnungsamts - des sogenannten Gemeindlichen Vollzugsdienstes - Streife laufen und sollen so für Sicherheit sorgen. Am Landtag würde als Anlaufpunkt für Besucher eine mobile Wache eingerichtet.


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