Hier kannst Du die Mauer einreißen! Miniaturwelt lässt DDR wieder auferstehen

Natürlich darf die Berliner Mauer samt dazugehörigen Grenzstreifen nicht fehlen.
Natürlich darf die Berliner Mauer samt dazugehörigen Grenzstreifen nicht fehlen.

Berlin - Als Miniaturausgaben feiern "Der Palast der Republik", das "Lenin-Denkmal" und die "Versöhnungskirche" am 1. Juli ihr großes Revival, dann wird in Berlin am Fuß des Fernsehturms die interaktive Welt "Little Big City" eröffnet.

Zu sehen sind dabei viele Modellbauten zu ausgewählten Epochen der Stadtgeschichte im Kleinformat. Besucher können auch eine Miniatur-Mauer auf Knopfdruck einstürzen lassen, berichtete Projektmanager Marcel Kloos am Mittwoch.

Die Macher haben sich bei der Präsentation der Stadtgeschichte aus Gips, Kunststoff und Holz aber auch große künstlerische Freiheiten genommen. So stehen viele Berliner Gebäude nicht am Originalstandort, sonder eher thematisch zusammen - und die Mauer verläuft so zum Beispiel vor dem Kaufhaus des Westens. «Es geht um Zeitkollagen», rechtfertigt Kloos dieses Konzept.

Die Fantasiewelt wird mit Spezialeffekten beleuchtet. So sollen zum Beispiel Rosinenbomber aus der Zeit der Luftbrücke über das Modell des Flughafens Tempelhof projiziert werden.

Zu lesen sind allerdings echte Lebensgeschichten aus Ost und West, die kleinen Figuren zugeordnet sind.

Der ehemalige Bürgermeister von Berlin, Walter Momper (SPD), setzt in der Miniaturwelt "Little Big City" seine Figur behutsam vor dem Rathaus Schöneberg in Szene.
Der ehemalige Bürgermeister von Berlin, Walter Momper (SPD), setzt in der Miniaturwelt "Little Big City" seine Figur behutsam vor dem Rathaus Schöneberg in Szene.  © DPA

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