Stadträte wollen Einweg-Plastik aus Dresden verbannen!

Dresden - Sind die Dresdner Märkte, der Zoo sowie alle Frei- und Hallenbäder schon bald frei von Plastikmüll? Stimmt der Stadtrat zu, könnten vor allem Plastiktaschen und Einweggeschirr verboten sein.

Wolfgang Deppe (62, Grüne) steht hinter dem Plastik-Bann.
Wolfgang Deppe (62, Grüne) steht hinter dem Plastik-Bann.  © Steffen Füssel

Konkret fordern Linke, Grüne und SPD in einem gemeinsamen Antrag, dass Dresden bei eigenen Märkten- und Großveranstaltungen sowie in städtischen Einrichtungen (etwa Zoo, Bäder) auf Plastikmüll verzichtet.

Findet das eine Mehrheit, dürften zukünftig nur noch Stoff- und Papiertragetaschen ausgegeben werden. Essen und Getränke, zum Beispiel in Freibädern, müssten in Mehrweggeschirr angeboten werden.

Stadtrat Wolfgang Deppe (62, Grüne) zu den Gründen des Antrags: "Plastikmüll ist zu einem Riesen-Umweltproblem geworden. Deutschland liegt in Europa ganz vorn in der Erzeugung. In Dresden sind es 16.500 Tonnen pro Jahr, also 30 Kilogramm pro Einwohner." Das letzte Wort hat der Rat.

Stimmt der Rat zu, gibt es künftig viel weniger Plastikmüll in den Freibädern.
Stimmt der Rat zu, gibt es künftig viel weniger Plastikmüll in den Freibädern.  © Norbert Neumann
Plastikteller sollen beispielsweise gegen Mehrweggeschirr getauscht werden.
Plastikteller sollen beispielsweise gegen Mehrweggeschirr getauscht werden.  © DPA

Titelfoto: DPA

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