Küssen verboten! An dieser Schule darf nicht mehr geturtelt werden

Solche Kussszenen wird es in Zukunft an der Schule in Stalden nicht mehr geben. (Symbolbild)
Solche Kussszenen wird es in Zukunft an der Schule in Stalden nicht mehr geben. (Symbolbild)  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Stalden/Schweiz - Die Pausenglocke ertönt, Freund und Freundin treffen sich vergnügt eine Viertelstunde lang in den Gängen der Schule, um sich mit ein paar Küssen genug Motivation für den restlichen Unterrichtstag abzuholen.

Solche Szenen wird es in Zukunft an der örtlichen Schule im Schweizer Standen nicht mehr geben.

Eine neue Hausordnung besagt nämlich folgendes: "Auf dem gesamten Schulareal wird nicht geknutscht!"

Was zunächst wie ein schlechter Scherz klingt, ist für die liebeslustigen Teenager in Stalden harte Realität.

Wer sich nicht an das Verbot hält, muss sogar mit Strafen wie Nachsitzen oder das Abschreiben der Hausordnung rechnen.

Doch warum das alles? Gegenüber der Schweizer Sonntagszeitung verteidigt die Schuldirektorin ihre Entscheidung: "Wir hatten mehrere Pärchen, die zwischen den Stunden ständig geknutscht haben. Man muss schon fast von Fummeln reden. Das hat die Lehrer und Mitschüler gestört."

Dass das Verbot sogar rechtlich erlaubt ist, bestätigte eine Juristin gegenüber dem Blatt: "Es gehört zu den Aufgaben einer Schule, Jugendliche auf ihre Aufgaben als Mensch mittels sittlicher Erziehung vorzubereiten. Für das Schulareal als öffentlichen Raum dürfte ein Kussverbot nach lokaler Ansicht wohl auch im öffentlichen Interesse liegen."

Bleibt nur zu hoffen, dass der Liebesentzug bei so manchen Schüler nicht für die ein oder andere schlechte Note sorgt.


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