Standort wird ausgebaut! Millionen fürs Klinikum

Das Heinrich-Braun-Klinikum in Zwickau: Mehr als 100 Millionen Euro sind in den vergangenen acht Jahren in die Modernisierung geflossen.
Das Heinrich-Braun-Klinikum in Zwickau: Mehr als 100 Millionen Euro sind in den vergangenen acht Jahren in die Modernisierung geflossen.  © Sebastian Willnow /dpa

Zwickau - Das Zwickauer Heinrich-Braun-Klinikum investiert in seine Zukunft. Bis 2021 soll unter anderem der Standort Kirchberg für zwölf Millionen Euro zum Reha-Zentrum für neurologische Patienten ausgebaut werden.

In Zwickau ist zuletzt das operative Zentrum um einen Neubau erweitert worden. Von 2018 an sind auch die HNO-Klinik, die Gefäßchirurgie sowie die Frauen- und Geburtsklinik einschließlich Neonatologie und Kinderintensivstation unter einem Dach vereint, so Unternehmenssprecherin Cathleen Schubert.

Darüber hinaus wird derzeit ein weiterer Altbau saniert, in dem das neue Kinderzentrum untergebracht werden soll.

Allein in den vergangenen acht Jahren wurden demnach 109 Millionen Euro investiert, die Hälfte davon über Eigenmittel.

Das Zwickauer Klinikum beschäftigt insgesamt rund 2600 Mitarbeiter und gehört damit zu den größten Arbeitgebern der Region.

Der Vorläufer des Heinrich-Braun-Klinikums (HBK) reicht bis in das Jahr 1845 zurück. 1906 übernahm der Arzt Heinrich Braun das damalige Krankenstift in der Innenstadt mit rund 250 Betten.

Er initiierte den Neubau eines Krankenhauses auf der grünen Wiese, das 1921 mit rund 790 Betten in Betrieb ging.

Eine Büste des Chirurgen Heinrich Braun (1862-1934). Nach ihm ist das Zwickauer Krankenhaus benannt.
Eine Büste des Chirurgen Heinrich Braun (1862-1934). Nach ihm ist das Zwickauer Krankenhaus benannt.  © Sebastian Willnow /dpa

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