"Star Wars Jedi: Fallen Order" im Test: Mega Lichtschwert-Action garantiert

Stuttgart - Mit "Star Wars Jedi: Fallen Order" bringt der Publisher EA Games einen Monat vor dem neuen Kinofilm "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers" sein neues Spiel auf den Markt. In diesem spielen wir den Jedi Cal Kestis, der den Fängen des bösen Imperiums entwischte, um den gefallenen Jedi-Orden wieder aufzubauen. Ob diese Story überzeugt? TAG24 hat das Spiel für Euch getestet.

In der Geschichte spielen wir den Jedi-Padawan Cal Kestis, der den Jedi-Orden wieder aufbauen will.
In der Geschichte spielen wir den Jedi-Padawan Cal Kestis, der den Jedi-Orden wieder aufbauen will.  © EA Games

"Star Wars Jedi: Fallen Order" spielt nach den Ereignissen von Episode 3 ("Die Rache der Sith"), als das Imperium die "Order 66" ausführte - einen Befehl, wonach alle lebenden Jedi gefunden und umgebracht werden sollten.

Es erwischte fast alle, einige wenige Einzelne überlebten - einer von ihnen ist Cal Kestis.

Der rothaarige junge Mann, der zu Beginn des Spiels als durchschnittlicher Schrottsammler für das Imperium arbeitet, entpuppt sich schnell als untergetauchter Jedi. Er führt ein Lichtschwert in der Tasche und kann mit seiner Macht die Zeit verlangsamen. Ein wie wir finden cooles Setting für die Story, das auch noch schön inszeniert wird.

Denn die für Star Wars typische Kinoatmosphäre kommt bei der auf der Xbox One hübschen Grafik wunderbar rüber: Die Effekte der Raumschiffe, Details des Lichtschwerts und Weiten der Galaxie lassen die Herzen der Fans höher schlagen.

Wir bauen den Jedi-Orden wieder auf!

Die grafische Inszenierung der Schauplätze innerhalb des Games ist grandios.
Die grafische Inszenierung der Schauplätze innerhalb des Games ist grandios.  © EA Games

Nachdem wir zu Beginn in die Geschichte eingeführt werden und langsam die Steuerung lernen, geht es plötzlich Schlag auf Schlag!

Unser Freund wird umgebracht und aus der Wut heraus "outen" wir uns als Jedi und nehmen es direkt mit den Bösen auf. Doch das Imperium ist in der Überzahl, die Flucht die einzig richtige Lösung.

Natürlich schaffen wir es geradeso (!) zu entkommen und bekommen dabei Hilfe von einem Mensch und einem Alien, die uns zum Mitglied ihrer kleinen Raumschiff-Crew machen. Im weiteren Verlauf der Geschichte erfahren wir, dass der Jedi-Orden zwar zerschlagen wurde, es aber vereinzelte Machtbegabte gibt, die wir finden müssen.

Die Entwickler von Respawn Entertainment, die auch die beliebte "Titanfall"-Reihe produziert haben, nehmen uns dabei an die Hand. Sobald wird die Ziele der Hauptaufgaben kennen, haben wir aber die Möglichkeit, uns im Rahmen der vorgegebenen Planeten frei zu bewegen und zum Beispiel erstmal auf Entdeckungstour zu gehen, bevor wir die Geschichte weiterspielen.

Herausforderndes Kampfsystem bringt uns an unsere Grenzen

Das Kampfsystem in "Star Wars Jedi: Fallen Order" bietet für jeden Spieler eine Herausforderung.
Das Kampfsystem in "Star Wars Jedi: Fallen Order" bietet für jeden Spieler eine Herausforderung.  © EA Games

In dieser ist unser Hauptziel kein Geringeres als der Wiederaufbau des Jedi-Ordens und die Rache am Imperium!

Um das zu schaffen, reisen wir mit dem Raumschiff durch die Galaxis, erforschen Welten und stellen uns den übelsten Gegnern. Und das ist bei Weitem gar nicht so einfach!

Denn das Kampfsystem bringt uns, je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad, echt an unsere Grenzen. Jeder Gegner hat seine für ihn eigenen, typischen Attacken, von denen viele abzuwehren sind, manche aber auch nicht. Hier bedarf es großer Geschicklichkeit beim Ausweichen und der Planung des Gegenschlags.

Auch unsere Gesundheitsanzeige leert sich manchmal schneller, als uns lieb ist und haben wir nichts mehr zum Heilen dabei, kann das ruckzuck böse enden. Doch EA Games schafft mit den vier Schwierigkeitsstufen, zwischen denen man übrigens jederzeit wechseln kann, eine gute Grundlage. Ist jemand eher an der Geschichte und weniger am Kämpfen interessiert, kommt er ebenso auf seine Kosten wie der beste Berserker.

Fazit: "Star Wars Jedi: Fallen Order" ist ein starkes "Star Wars"-Game! Es kommt das Gefühl auf, dass die Entwickler sich viel Zeit gelassen haben, die Story des Spiels zu erzählen und dabei ohne unnötigen Schnickschnack auszukommen. Das reine Einzelspieler-Spiel sticht fast schon nostalgisch aus der heutigen Spieleszene heraus und das ist verdammt gut so. Wenn wir es durchgespielt haben, riecht es nach einem zweiten Durchgang. Und die Vorfreude auf den neuen Kinofilm - sie lodert!

Titelfoto: EA Games

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