Starker Auftritt für die Haken aus der alten Staatsoperette

Dresden - Das ist nicht der Haken an der Sache - das sind Haken für Sachen.

In der Kulisse: Technik-Chef Mario Radicke (58) hängt Hut und Mantel an den über 100 Jahre alten Garderobenarm.
In der Kulisse: Technik-Chef Mario Radicke (58) hängt Hut und Mantel an den über 100 Jahre alten Garderobenarm.  © Thomas Türpe

Genauer gesagt die Garderobenhaken aus der alten Operette in Leuben. Vier von ihnen finden eine neue Verwendung in der Kulisse der Kálmán-Operette "Die Csárdásfürstin" (Premiere am 30. Juni) im neuen Haus im Kraftwerk Mitte.

"Vier Garderoben-Arme haben wir in die Bühnendeko eingebaut. Nach der Inszenierung wandern sie ins Stadtmuseum", sagt Technik-Direktor Mario Radicke (58).

Denn die Haken stammen ursprünglich gar nicht aus der Operette, sondern aus dem 1898 eröffneten und 1945 zerstörten Central-Theater (Waisenhausstr.).

Ein weiterer Teil der Garderobe wurde aus den bei der Bombardierung zerstörten Universum Lichtspielen auf der Prager Straße geborgen.


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