Sperrung auf der A7: Hier wird die Autobahn jetzt eingepackt

Hamburg - Die A7 soll leiser werden: Nach vierjähriger Bauzeit in Hamburg-Schnelsen kommt der Autobahnverkehr am Wochenende unter einen neuen Lärmschutzdeckel.

Die A7 in Hamburg wird ausgebaut - zur Freude vieler Anwohner.
Die A7 in Hamburg wird ausgebaut - zur Freude vieler Anwohner.  © DPA

Geplant ist zunächst die Verlegung der beiden Fahrspuren in Richtung Hannover in den 550 Meter langen Tunnel. Dafür wird die Autobahn am Freitagabend ab 21 Uhr in Richtung Süden gesperrt.

Autofahrer müssen zwischen Schnelsen-Nord und dem Dreieck Hamburg-Nordwest einer Umleitung folgen. Am Samstagmorgen sollen die ersten Autos durch den Tunnel fahren.

Die Gegenrichtung Flensburg/Kiel soll erst am Montagmorgen nach einer weiteren nächtlichen Sperrung freigegeben werden.

Vorerst wird nur die Weströhre des Lärmschutzdeckels zur Verfügung stehen. Danach kann mit dem Bau der Oströhre begonnen werden. Bis zur kompletten Fertigstellung des Tunnels Ende 2019 müssen sich die Autofahrer in beiden Fahrtrichtungen den Platz der ersten Röhre teilen.

Dank der Lärmschutzeinrichtungen wird die Belastung der Anwohner trotz des Ausbaus der Autobahn geringer. Seit den 70er Jahren trennt die viel befahrene A7 die Wohngebiete im Hamburger Nordwesten.

Die Deckel sollen ein erneutes Zusammenwachsen der Stadtteile ermöglichen. Neben Wegen und Straßen sind Grünflächen über der Autobahn geplant.

Das Projekt ist Teil des sechsspurigen Ausbaus der A7 zwischen dem Dreieck Hamburg-Nordwest und Bordesholm südwestlich von Kiel. In Stellingen entsteht ein weiterer rund 900 Meter langer Lärmschutzdeckel. Ein dritter 2300 Meter langer Tunnel soll noch in Altona gebaut werden.

Blick auf die Zufahrt des neuen Tunnels.
Blick auf die Zufahrt des neuen Tunnels.  © DPA

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