Nach Mega-Stau auf A9: Polizei ermittelt gegen 60 Laster-Fahrer

Hermsdorf - Wer am Mittwochabend auf der A9 in Richtung Berlin unterwegs war, der brauchte ordentlich Geduld, denn bis zum Donnerstagmorgen hatte sich hier ein 50 Kilometer langer Stau gebildet. Viele Lkw-Fahrer werden dafür jetzt zur Kasse gebeten.

Die Polizei, die Feuerwehr, der Winterdienst und das THW brauchten Stunden um die Autobahn wieder freigeben zu können.
Die Polizei, die Feuerwehr, der Winterdienst und das THW brauchten Stunden um die Autobahn wieder freigeben zu können.  © Screenshot/twitter/polizeithueringen

Denn die Laster standen nicht auf nur einer Spur, sondern hatten sich auf allen drei Spuren verteilt und blieben durch den vielen Schnee und die glatten Straßen immer wieder stecken oder rutschten ineinander. Viele Autofahrer wurde so ebenfalls eingekeilt und kamen weder vor noch zurück.

Teilweise hatten sich bis zu vier Laster nebeneinander auf der Straße befunden, die vom THW abgeschleppt werden mussten. Erst in den Morgenstunden des Donnerstag beruhigte sich die Lage langsam wieder.

Wie die OTZ berichtet, werden deswegen mindestens 60 Lkw-Fahrer nun teure Post von der Autobahnpolizei bekommen. Die waren mit ihren Gefährten auf die dritte Fahrbahn gefahren, hatten keine Rettungsgasse gebildet und müssen nun bis zu 200 Euro zahlen und kassieren zwei Punkte.

Während der Arbeiten auf der A9 hatte die Polizei Beweisfotos von den Lastern gemacht, die nun zur Strafverfolgung genutzt werden.

Titelfoto: Screenshot/twitter/polizeithueringen

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