Hört das denn nie auf? Baustellen ohne Ende auf Sachsens Autobahnen

Dresden/Chemnitz - Keine Woche ohne Autobahn-Baustelle in Sachsen. Kaum ein Tag, an dem es nicht auf der A 4 kurz vor Dresden kracht.

Ob vor oder hinter der Elbbrücke - die A 4 in Dresden ist eine Dauer-Staufalle.
Ob vor oder hinter der Elbbrücke - die A 4 in Dresden ist eine Dauer-Staufalle.  © Roland Halkasch

Die Staukilometer, in denen Autofahrer dort in den vergangenen Monaten standen, lassen sich schon nicht mehr zählen. Doch die Bau-Staustellen gehen auch nächstes Jahr weiter.

"Wir streben an, unter anderem die Sanierung der 'alten' A 72, die A 4 Ost und die von Alkali–Kieselsäure–Reaktionen beschädigte A 14 bei Leipzig fortzusetzen", sagt Isabel Siebert vom Landestraßenbauamt.

Konkret bedeutet das: Zwischen Dresden-Nord und Polen wird weiter gebaut. Dann zwischen Hof und Chemnitz. Aber auch auf der seit 2016 existierenden Baustelle Schkeuditzer Kreuz bis Anschlussstelle Leipzig-Mitte.

Auch das allgemeine Leitplankenprogramm wird 2019 fortgesetzt. Immerhin: Die im Moment laufenden Baustellen sollen vor dem Wintereinbruch 2018 abgeschlossen werden.

Unterdessen tut sich auch außerhalb der Behörden etwas: Die erste Runde des vom ADAC Sachsen initiierten "Autobahn-Gipfels" traf sich. Zunächst nur zum Kennenlernen, bestätigt ADAC-Landesvorstand Helmut Büschke. Mit dabei unter anderen Spediteure und Ministerielle. Runde zwei ist für Anfang November geplant.

Nerv-Baustellen oder nicht - auf jeden Fall stehen 2018 rund 100 Millionen Euro für den Autobahnbau zur Verfügung und werden wohl auch ausgegeben, so Siebert.

Verkehrsminister Martin Dulig (44, SPD) musste erst auf den Tisch hauen, damit der Autobahnbau in Sachsen wieder besser läuft
Verkehrsminister Martin Dulig (44, SPD) musste erst auf den Tisch hauen, damit der Autobahnbau in Sachsen wieder besser läuft  © Ove Landgraf
Helmut Büschke vom ADAC Sachsen.
Helmut Büschke vom ADAC Sachsen.  © ADAC

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0