Stau-Höhepunkt: ADAC warnt vor massivem Verkehr zum Ferienbeginn

München - Das befürchtete Verkehrschaos zum Beginn der Sommerferien in Bayern ist am Freitag weitgehend ausgeblieben. Nach Angaben des ADACs steht der Stau-Höhepunkt noch bevor.

Der ADAC warnt vor einem massiven Verkehrsaufkommen zum Ferienbeginn in Bayern. (Archivbild)
Der ADAC warnt vor einem massiven Verkehrsaufkommen zum Ferienbeginn in Bayern. (Archivbild)  © Stefan Puchner/dpa

"Am vollsten wird es wohl am Samstag - vom Morgen bis zum Nachmittag", kündigte ein Sprecher des ADAC am Freitag an.

Besonders staugefährdet seien die Autobahnen 8, 9 und 99.

Bahnreisende können wegen der Hitze Fahrten im Fernverkehr noch bis Samstag stornieren oder bis zum 4. August verschieben.

Dies habe dazu beigetragen, dass der Betrieb am Freitag trotz hoher Fahrgastzahlen stabil geblieben sei, sagte ein Sprecher.

Am Montag dürfen zudem Einserschüler ihre Zeugnisse als Freifahrtscheine in Regionalzügen innerhalb Bayerns nutzen (TAG24 berichtete).

Die Flughäfen in München und Nürnberg erwarten am Wochenende den Angaben nach 440.000 Passagiere. Letzterer verstärkt sich dafür mit Aushilfen in der Gepäcksortierung und zusätzlichem Personal an den Ticketschaltern. Der Allgäu Airport Memmingen, der kleinste Verkehrsflughafen Bayerns, rechnet mit 280.000 Passagieren in den Ferien, ein Plus von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Für alle Daheimgebliebenen könnte es auch ohne Staus am ersten Ferienwochenende ungemütlich werden. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ziehen am Samstag von Südwesten her Gewitter auf, teilweise mit Starkregen und Sturmböen.

Die Temperaturen sinken auf 24 bis 30 Grad. Am Sonntag sollen die Temperaturen weiter fallen, in Südbayern sei mit flächendeckendem Niederschlag zu rechnen.

Am Montag können Einserschüler ihre Zeugnisse als Fahrscheine in den bayerischen Regionalexpressen nutzen.
Am Montag können Einserschüler ihre Zeugnisse als Fahrscheine in den bayerischen Regionalexpressen nutzen.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Titelfoto: Stefan Puchner/dpa

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