Steelers schicken die Eislöwen in die Sommerpause

Trotz tollem Kampf scheiden die Eislöwen gegen Bietigheim aus.
Trotz tollem Kampf scheiden die Eislöwen gegen Bietigheim aus.

Von Enrico Lucke

Bietigheim - Schade! Nach 15 saustarken Play-off-Spielen war für die Eislöwen gestern die Saison beendet. Bei den Bietigheim Steelers verloren die Dresdner 0:2 (0:0, 0:1, 0:1) und kassierten damit die vierte und entscheidende Niederlage im fünften Halbfinalspiel.

Die Gastgeber machten am Anfang klar: Noch mal nach Dresden wollen wir nicht! Entsprechend druckvoll gingen sie zu Werke, aber der Eislöwen-Hexer Brett Jaeger hatte die Übersicht und parierte gewohnt stark. Und je länger die Partie dauerte, desto mehr Offensivpower zeigten die Eislöwen.

Der Mittelabschnitt stand unter keinem guten Stern. Dresdens Verteidiger Pat Baum kassierte in einer Szene zwei Minuten wegen Behinderung, zwei wegen Stockschlags und einen Zehner dazu.

Vier Minuten musste sein Team in Unterzahl überstehen. Das gelang, aber kurz danach netzte Max Prommersberger (27.) aus spitzem Winkel das 0:1 ein. Er schoss Jaeger unglücklich an.

Sollte dieses Duseltor die Serie entscheiden? Um 21.11 Uhr begannen die letzten zwanzig Minuten. Siegen oder fliegen hieß es.

Die Eislöwen warfen alles nach vorn, aber nutzten erneut ihre unzähligen Überzahl-Chancen nicht. Eine Sekunde vor Ende traf Shawn Weller zum 0:2.

Schade! Eine super Saison der Dresdner ging damit zu Ende. Die Fans werden sie auf der Abschlussfeier gebührend feiern.

Fotos: Dennis Dürr


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