CO2 oder Krankheitsdiagnose? Diese Projekte wollen 250.000 Euro ergattern

München - Was bringt die Menschheit weiter, was macht die Gesellschaft fit für die Zukunft. Drei Projekte kämpfen am Mittwoch um den "Deutschen Zukunftstpreis 2019".

Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Preisverleihung im November 2018 in Berlin.
Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Preisverleihung im November 2018 in Berlin.  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Instagram und Facebook - das sind die Informationsquellen der modernen Generation. Dass diese auch mit sinnvollen Informationen gefüllt werden können, zeigt am Mittwoch die offizielle Nominierung für den "Deutschen Zukunftspreis 2019" - sie werden über Social Media der breiten Masse bekannt gegeben.

In fast drei Monaten greifen drei Forscherteams nach der Trophäe. Doch welche dies im Detail sind und was genau sie machen, wissen vor allem nur Insider. Das wird sich am Mittwoch ab etwa 12 Uhr ändern.

Dann nämlich stellen die drei Nominierten in München ihre Projekte vor. Sie kommen in diesem Jahr aus Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Soviel weiß man schon: Bei den drei Arbeiten geht es um eine Methode, den Klimakiller CO2 als Rohstoff für Alltagsprodukte zu nutzen, um eine effizientere Gestaltung der Abläufe in Unternehmen und um eine bessere Diagnostik für schwere Erkrankungen zu erreichen.

Schon allein eine Nominierung gilt als hohe Auszeichnung. Doch die Idee allein gewinnt keinen Preis. Voraussetzung ist nicht nur die Innovation an sich, das Produkt muss auch marktreif sein.

Der Deutsche Zukunftspreis ist mit 250.000 Euro dotiert und gehört zu den bedeutendsten Wissenschaftspreisen in Deutschland. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verleiht den Preis am 27. November in Berlin. Welches der drei Teams den Preis erhält, bleibt bis zuletzt geheim.

Informationen über die nominierten Projekte sowie ausführliches Bild- und Textmaterial findet man, wie auch schon bei früheren Verfahren, ab der Bekanntgabe unter anderem auf Facebook oder Instagram.

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

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