Jubel-Eklat bei VfB gegen Hoffenheim: TSG-Coach Nagelsmann sauer auf Zuber

Stuttgart - Jubel-Eklat in der Fußball-Bundesliga bei der Begegnung VfB Stuttgart gegen die TSG 1899 Hoffenheim.

Kopfball-Duell zwischen VfB-Star Mario Gomez (r.) und TSG-Mann Ermin Bicakcic.
Kopfball-Duell zwischen VfB-Star Mario Gomez (r.) und TSG-Mann Ermin Bicakcic.

Im Mittelpunkt dabei stand VfB-Motor Steven Zuber, der gegen die TSG zum 1:1-Ausgleich für den VfB traf. Es war bereits sein fünftes Tor für die Stuttgarter.

Zuber jubelte anschließend ausgiebig: Ausgelassen tanzte der 27-jährige Schweizer und feierte mit VfB-Maskotchen Fritzle - allerdings genau vor den Augen der mitgereisten Hoffenheim-Fans.

Brisant: Zuber hat einen Vertrag bei der TSG und ist erst seit der Winter-Transferperiode an den VfB ausgeliehen. (TAG24 berichtete)

"Ich fand den Jubel vor unseren Fans nicht ganz glücklich", war TSG-Coach Nagelsmann im Anschluss der Partie mächtig sauer.

"Ich weiß nicht, ob er das machen muss", kritisierte Nagelsmann seinen ehemaligen Schützling weiter.

Tatsächlich könnte man interpretieren, dass Zuber nach seinem Treffer sehr zielstrebig in Richtung der Gästekurve lief.

Ließ sich ausgiebig feiern: VfB-Torschütze Steven Zuber.
Ließ sich ausgiebig feiern: VfB-Torschütze Steven Zuber.  © DPA

Doch was sagte der Schweizer selbst zu der Aktion?

"Das ist mein Torjubel, es war nicht für die Fans von Hoffenheim gedacht, ich stand einfach gerade da", rechtfertigte sich Zuber im Interview mit dem Pay-TV-Sender "Sky".

Weiter argumentierte der 27-Jährige: "Ich spiele Fußball nicht für andere, sondern für mich selbst."

Außerdem sprühe er voller Tatendrang, "der jetzt endlich mal raus darf", so Zuber.

Diese Aussage könnte man als Spitze gegen seinen Ex-Coach Nagelsmann verstehen.

Muss Zuber nun Konsequenzen fürchten? Von Julian Nagelsmann in jedem Fall nicht.

Wenn Zuber im Sommer nach Ablauf seiner Leihe zur TSG Hoffenheim zurückkehrt, dann ist der 31-Jährige nicht mehr Trainer im Kraichgau.

Nagelsmann wird ab ersten Juli bei RB Leipzig unter Vertrag.

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