Stipic fordert: Schiris müssen auf die Pressekonferenz

Das Stummbleiben seiner Schiri-Pfeiffe brachte den Stein ins Rollen: Schiri Dr. Martin Thomsen (hier bei einem früheren Einsatz).
Das Stummbleiben seiner Schiri-Pfeiffe brachte den Stein ins Rollen: Schiri Dr. Martin Thomsen (hier bei einem früheren Einsatz).

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Fünf Spiele ohne Tor, exakt sind es 501 Minuten. Der schmerzlich vermisste Bobby Wood erzielte beim zwischenzeitlichen 3:1 in Düsseldorf den letzten Auer Treffer - das war am 13. Februar!

Nach dem 0:0 gegen Greuther Fürth wird es schwer im Abstiegskampf.

Doch neben dem eigenen Unvermögen hat der FCE auch immer wieder Pech.

Wie zwei Mal in St. Pauli blieb auch gegen Fürth die Pfeife von Dr. Martin Thomsen stumm, als Stefan Mugosa (90.) im Strafraum fiel - anhand der Fernsehbilder ein Strafstoß, den man geben kann.

Das machte "Veilchen"-Coach Tommy Stipic wütend: "Ich beurteile keine Schiedsrichter-Entscheidungen.

Auch Schiedsrichter sollten ihre eigene Leistung beurteilen müssen, fordert Aue-Trainer Tommy Stipic.
Auch Schiedsrichter sollten ihre eigene Leistung beurteilen müssen, fordert Aue-Trainer Tommy Stipic.

Aber ich fordere vom DFB, dass sich der Schiedsrichter oder ein Offizieller mit zur Pressekonferenz hinsetzt und seine eigene Leistung beurteilt. Wir machen das ja schließlich auch", formulierte er seine Kritik indirekt.

Doch auch ohne den möglichen Elfer hätten die Erzgebirger die Partie entscheiden müssen, allein Mugosa ließ drei, vier Bretter liegen.

"Wir haben einen enormen Aufwand betrieben, belohnten uns aber wieder mal nicht. Aber das Glück wird zurückkommen. In den entscheidenden Spielen werden wir treffen", gibt Stipic sich und sein Team noch nicht auf.

Kapitän Michael Fink machte es fast schon rasend, dass der Ball nicht mehr über die Linie will.

"Das muss noch mehr Konsequenz rein, vielleicht hatten wir auch noch nicht wieder das richtige Zutrauen ins uns. Aber egal wer, wir müssen das erzwingen. Wir müssen und zwar bald."

Fotos: Picture Point/S. Sonntag, Imago/Jan Huebner


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