In Lebensgefahr! Schwer verletzter Fußgänger stellt Polizei vor Rätsel

Aschaffenburg - Ein verhängnisvoller Unfall ereignete sich am späten Mittwochabend in der Gemeinde Stockstadt am Main bei Aschaffenburg.

Der Rettungsdienst brachte den lebensgefährlich verletzten Mann in eine Klinik (Symbolbild).
Der Rettungsdienst brachte den lebensgefährlich verletzten Mann in eine Klinik (Symbolbild).  © DPA (Fotomontage)

Wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Donnerstag mitteilte, war ein 31 Jahre alter Mann gegen 22.20 Uhr in der Industriestraße in Stockstadt am Main mit einem Auto unterwegs.

Auf der Höhe eines Supermarktes stieß der Wagen aus noch ungeklärter Ursache mit einem Fußgänger zusammen. Der Mann soll "scheinbar völlig unvermittelt" vor dem Auto des 31-Jährigen auf die Straße getreten sein.

"Der Fußgänger wurde durch den Aufprall schwer verletzt und nach der medizinischen Erstversorgung an der Unfallstelle durch den Rettungsdienst mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht", sagte ein Polizeisprecher weiter.

Der Autofahrer erlitt demnach einen Schock.

Nicht nur die Umstände des Unfalls sind für die Polizei rätselhaft. Auch die Person des schwer verletzten Fußgängers lässt die Beamten grübeln.

Keine Ausweispapiere: Identität völlig unklar

Der Man war ohne Ausweispapiere unterwegs – seine Identität ist bislang völlig ungeklärt. Die Polizei in Aschaffenburg sucht daher dringend Zeugen, die Hinweise zur Identität des Unfall-Opfers geben können.

Der Unbekannte soll gegen 22 Uhr mit einem Einkaufswagen in der Innenstadt von Stockstadt am Main unterwegs gewesen sein.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 060218572200 entgegen.

Identität des Unfallopfers geklärt

Update, 19. April, 15.40 Uhr: Die Identität des Unfallopfers konnte geklärt werden.

Dies teilte die Polizei in Unterfranken mit. Demnach handelt es sich um einen 35 Jahre alten Mann aus Stockstadt am Main.

Die Umstände, die zu dem Unfall geführt haben, sind aber nach wie vor rätselhaft und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Titelfoto: DPA (Fotomontage)

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