Klinik nach Wintereinbruch nicht erreichbar, weiterer Schneefall droht

Stolzalpe - Nach starken Schneefällen ist in Österreich ein Krankenhaus zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten gewesen.

Die Freiwilligen Feuerwehren Südtirol müssen etliche umgestürzte Bäume von den Straßen räumen.
Die Freiwilligen Feuerwehren Südtirol müssen etliche umgestürzte Bäume von den Straßen räumen.  © Screenshot Facebook/Stüdafüch Badia

Auf der Stolzalpe im Bundesland Steiermark saßen am Mittwoch und Donnerstag laut dem ORF mehr als 600 Menschen fest, darunter einige stationäre und ambulante Patienten, Krankenhauspersonal sowie mehrere Kinder eines Kindergartens.

Nach Angaben der Polizei sollte die Straße gegen Mittag für die dringendsten Transportfahrten vorübergehend freigegeben werden. Da aber weiterhin viele umgestürzte Bäume auf die Straße ragten, müssten anschließend die Aufräumarbeiten fortgesetzt werden.

In Österreich hatten starke Schneefälle in der Nacht auf Mittwoch für zahlreiche Unfälle und Stromausfälle gesorgt (TAG24 berichtete). Mehr als 10.000 Haushalte waren am Mittwoch zeitweise ohne Strom, auch am Donnerstagmorgen galt das nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA noch für rund 2600 Haushalte in Osttirol und dem Salzburger Land.

Zudem waren laut ÖAMTC weiterhin Straßen in fünf österreichischen Bundesländern gesperrt. Sowohl am Mittwoch als auch am Donnerstag fiel in einigen Schulen der Unterricht aus.

Wetterdienst warnt vor Überschwemmungen

Auch für die kommende Nacht wurden neue Schneefälle angekündigt.
Auch für die kommende Nacht wurden neue Schneefälle angekündigt.  © Screenshot Facebook/Stüdafüch Badia

Die Südtiroler Landesregierung und die Landesverwaltung haben inzwischen über Twitter bekanntgegeben, dass der Zivilschutzstatus hochgefahren wurde. Konkret heißt es dort: "Zivilschutzstatus wird auf Bravo hochgefahren!" Es ist die dritthöchste Gefahrenstufe.

Der Voralarm gelt aufgrund der ergiebigen Niederschläge und Schneefälle bus in tiefe und mittlere Höhenlagen zunächst bis Samstagmittag.

Alpinwetter twitterte, dass in der kommenden Nacht in Südtirol, Kärnten und Linz mit neuen, teils heftigen Niederschlägen zu rechnen ist. Die Schneefallgrenze steige vorübergehend auf etwa 2000 Meter. Es drohen Überschwemmungen.

Gute Nachrichten gibt es von der Bahn, die zwischen Franzenfeste und Bruneck im Pustertal wieder fährt.Auch der Abschnitt Bruneck - Innichen soll wieder in Betrieb sein.

Wie das Wetter in Deutschland in den nächsten Tagen wird, lest Ihr >>> hier.

Titelfoto: Screenshot Facebook/Stüdafüch Badia

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