Stoppt Zoff mit FBI die neue IPhone-Präsentation?

Proteste in den USA gegen das Vorhaben des FBI.
Proteste in den USA gegen das Vorhaben des FBI.

USA - Offenbar plant Apple die Präsentation seiner neuesten Geräte zu verschieben. Hintergrund ist Zoff mit dem FBI.

Eigentlich war die Vorstellung des neuen, kleinen iPhone SE und des neuen iPads für den 15. März geplant. Doch jetzt berichten amerikanische Technologie-Blogs, dass dieser Termin verschoben werden soll. Neuer Termin soll der 21. März sein.

Ausschlaggebend ist der Streit von Apple mit dem FBI. Dabei geht es um die Entsperrung von iPhones bei geheimdienstlichen Ermittlungen.

Apple weigert sich, wichtige Sicherheitsfunktionen beim iPhone auszuhebeln. Konkret geht es um das Entsperren eines iPhones eines Attentäters, der in San Bernardino 14 Menschen erschoss.

Apple verschlüsselt Daten auf den Geräten inzwischen so, dass sie nur für die Nutzer erreichbar sind. Die Unternehmen selbst haben keinen Zugriff darauf - und können damit auch Behörden nichts geben. Das ist Ermittlern schon lange ein Dorn im Auge.

Das iPhone wurde von Syed Rizwan Farook genutzt, der gemeinsam mit seiner Frau Anfang Dezember im kalifornischen San Bernardino 14 Menschen erschoss. Das Telefon gehört der lokalen Behörde, bei der Farook arbeitete, die kennt aber das Passwort nicht.

Das FBI fordert von Apple die Programmierung einer Software, mit der die Fahnder ein älteres iPhone 5C entsperren können.

Apple will diese Variante seines Betriebssystems iOS aber nicht schreiben und beruft sich dabei nun auch auf die Meinungsfreiheit.

Fotos: imago


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